Letztes Jahr Titanic in der Cinémathèque Leipzig

<< März 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 heute morgen 31 >>

März

INTERIM

COVID-19: Spielpause bis einschließlich 22. April


Um unseren Beitrag zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus zu leisten, setzen wir alle unsere Veranstaltungen vorerst aus. Wir hoffen auf euer Verständnis und darauf, den Spielbetrieb so schnell wie möglich wieder aufnehmen zu können.

Passt gut auf euch und andere auf, bleibt gesund und cinephil!
Eure Cinémathèque

Newsletter

Letztes Jahr Titanic Letztes Jahr Titanic
  • 3.10.2019
    die naTo

Letztes Jahr Titanic

globaLE 2019

BRD 1991, Dok, 97 min, Regie: Andreas Voigt und Sebastian Richter

Sprache: Deutsch
Language: German

Leipzig. Die Umbruchszeit in der DDR zwischen Dezember 1989 und Dezember 1990. Lebengeschichten und Schicksale, Alltagsgeschichten, Menschen. Wie erleben sie dieses Jahr? Wahlkämpfe und Wahlen, die Einführung der D-Mark, die Freiheit des Reisens, die zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit – schließlich die Auflösung ihres Landes, die Annexion der DDR und der Ausverkauf einer ganzen Volkswirtschaft. Der Eisengießer Wolfgang war zweimal wegen "versuchter Republikflucht" im Gefängnis. Er will so schnell wie möglich die Westmark und die Wiedervereinigung und selbst in den Westen gehen. Die Wirtin Sylvia macht indes ihre Kneipe zu. Ihr Mann hat schon Arbeit in Bayern. Nach der Währungsunion geht auch sie. John, Red-Skin und Hausbesetzer, wehrt sich mit Gewalt gegen rechtsradikale Jugendliche. Die ehemalige Journalistin Renate spricht über ihre Kontakte zur Staatssicherheit, über Verantwortung und Schuld – gleich zu Beginn des Jahres 1990, zu einer Zeit, als das noch kaum jemand tat. Isabell ist vierzehn, Schülerin und "Grufti". Während sie im Herbst '89 noch voller Euphorie ist, kauft sie sich ein Jahr später eine Pistole, um sich gegen zunehmende Gewalt zu schützen. Lebensgeschichten und Schicksale in Leipzig im letzten Jahr der Deutschen Demokratischen Republik – über ein Jahr hinweg gedreht von Andreas Voigt, der durch seine „Leipzig-Filme“ zu internationaler Bekanntheit gelangt ist.

Mit anschließender Diskussion.

Eintritt frei!

Weitere Empfehlungen