Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

  • Do 20.12. 22:00
    die naTo
  • Fr 21.12. 22:00
    die naTo
  • Sa 22.12. 22:00
    die naTo
  • So 23.12. 22:00
    die naTo
  • Do 27.12. 22:00
    die naTo
  • Fr 28.12. 22:00
    die naTo
  • Sa 29.12. 22:00
    die naTo
  • So 30.12. 22:00
    die naTo

Uzumaki

Leipzig-Premiere

Japan 2000, OmU, 91 min, Regie: Higuchinsky (Akihiro HIGUCHI)
mit Eriko HATSUNE, Fhi Fan, Ren OSUGI

Schülerin Kirie und Shuichi sind seit ihrer Kindheit eng befreundet.Eines Tages bittet Shuichi seine Freundin darum, mit ihm zusammen das Dorf zu verlassen. Sie freut sich zwar darüber, bemerkt jedoch gleichzeitig, dass Shuichi traurig aussieht. Auf Nachfragen erzählt er ihr, dass er sich Sorgen um seinen Vater Toshio mache. Toshio wird in abnormer Weise von allen Dingen angezogen, die eine Spiralform aufweisen. Er hört auf, zur Arbeit zu gehen und verbringt seine Zeit mit dem Sammeln aller erdenklicher spiralhafter Objekte.Auch Shuichis Mutter beginnt sich Sorgen wegen der "Spiralkollektion" ihres Mann zu machen und beschließt, alle Objekte, die er bisher sammelte, zu entsorgen. Als Toshio dies bemerkt, wird er rasend vor Wut und seine Augen beginnen, sich in Form von Spiralen zu drehen. Kurz danach findet man seinen Leichnam, zusammengekrümmt zu einer Spirale, in der Waschmaschine. Zur selben Zeit ereignen sich weitere seltsame Zwischenfälle in dem Dorf, die alle durch eine Spiralform miteinander verbunden sind. Als die Situation zu eskalieren droht, beginnt der Journalist Tamura, das geheimnisvolle Phänomen zu untersuchen...
Der japanische Regisseur Higuchinsky verfilmte den gleichnamigen Manga als vollendete Groteske: Der Film selbst ist als Spirale konstruiert, die zu Beginn weite, langsame Bögen zieht und sich immer kleinkreisiger zuspitzt, bis der Zuschauer dort endet, wo jede Spirale endet: im Leeren.

Lief zuletzt im Dezember 2001