Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

  • 14.05.2003
    die naTo
  • 15.05.2003
    die naTo

Uri Avnery &amp; Dschenin DscheninUri Avnery - Kämpfer für den Frieden

Palästina-Israel-Spezial

Israel 2002, OmU, 117 min, Regie: Dok, Yair Lev bzw. M. Bakri

Uri Avnery - seit mehr als 50 Jahren lieben Israelis ihn zu hassen. Zum ersten Mal beschäftigt sich das Kino mit der komplexen, widersprüchlichen und kontroversen Figur des "letzten Mohikaners der radikalen Linken", dem erfahrenen Friedensaktivisten und prominenten Journalisten. Das Porträt stellt den unermüdlichen und kompromißlosen Kämpfer dar, der für die absolute Treue zu seinen Überzeugungen einen hohen persönlichen Preis bezahlt hat. Der Film bewegt sich zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Uri Avnery's öffentlicher Persona und der Psychologie seiner inneren Welt. Er komponiert Archivbilder mit aktuellen Aufnahmen und schafft so ein abgerundetes Portrait. Gleichzeitig stellt der Film die Frage, wie man ein filmisches Portrait schaffen kann.

Im Anschluß:
DSCHENIN DSCHENIN
Muhammad Bakri, Israel 2002, Dok, 42 min, OmeU).
Nachdem im April 2002 die israelische Armee wieder aus dem zerstörten palästinensischen Lager Dschenin im Westjordanland abgezogen war, drehte der israelisch-arabische Schauspieler und Theaterregisseur Muhammad Bakri heimlich in der militärischen Sperrzone, um das Leid der Opfer zu dokumentieren. Das Gefühl der Hilflosigkeit ließ ihn zur Kamera greifen. "Israelis hören immer nur Israelis zu. Sie sollten auch die andere Seite verstehen." Der Film darf in Israel nicht öffentlich aufgeführt werden.

Lief zuletzt im Mai 2003