Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

  • 8.08.2002
    die naTo
  • 9.08.2002
    die naTo
  • 10.08.2002
    die naTo
  • 11.08.2002
    die naTo
  • 12.08.2002
    die naTo
  • 13.08.2002
    die naTo
  • 14.08.2002
    die naTo

Songs from the Second FloorSanger fran andra vaningen

Schweden 2000, OmU, 98 min, Regie: Roy Andersson
mit Lars Nordh, Lucio Vucina, Stefan Larsson

Eines Abends, irgendwo in unserer Hemisphäre begeben sich seltsame Ereignisse:
ein Angestellter wird in erniedrigender Art entlassen, ein Immigrant wird brutal auf der Strasse zusammengeschlagen und ein Magier begeht einen verheerenden Fehler während seiner Show. Aus dem Chaos sticht eine Figur heraus - Karl, dessen Gesicht mit Asche bedeckt ist. Er hat gerade seinen Möbelladen angezündet, um die Versicherungssumme zu kassieren. Keiner kommt in dieser Nacht zur Ruhe.
Am folgenden Tag beginnt das Chaos fühlbar zu werden als eine "Direktorenkomission" dem Wahnsinn verfällt und die Stadt selbst durch einen entsetzlichen Verkehrsstau lahm gelegt wird. Während zu Beginn des neuen Jahrtausends jeder das Bewusstsein bezüglich der Absurdität unserer Welt verliert, wird sich Karl dessen zunehmend bewusst, und erfährt wie schwer es ist, ein Mensch zu sein...

"Willkommen in Roy Anderssons Absurditätenkabinett" [ SZ am Sonntag ]
"Grandios, grotesk und sicher einmalig" [ Kölner Stadtanzeiger ]
"Kafka meets Tarkowskij. Eine ziemlich spannende Kombination." [ Berliner Morgenpost ]
"Roy Andersson hat einen herausfordernden und in jeder Hinsicht beeindruckenden Film gemacht (...) Wer ihn gesehen hat, wird seine Bilder nicht wieder vergessen" [ Der Schnitt ]
"Ein wunderschöner Film über die Endzeit" [ taz ]
"Spielfilm ist das völlig falsche Wort fuer diese Werk (...) Gänsehaut erregende Bilder, die dem Expressionismus, Luis Bunuel, Terry Gilliam, Manfred Deix, Edward Hopper oder Lucas Cranach geschuldet sind" [ Die Welt ]
"Eine radikaldiesseitige Welt, deren Elemente sich wie beiläufig immer wieder zu absurd-komischen Konstellationen gruppieren" [ Frankfurter Rundschau ]
"Tableaus bizarrer Trostlosigkeit" [ Hamburger Abendblatt ]
"So kurz, bündig und mitunter schallend komisch können filmische Anmerkungen zur menschlichen Verfassung sein" [ Berliner Zeitung ]

Lief zuletzt im August 2002