Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Haunted Haunted
  • 2.12.2016
    die naTo
  • 5.12.2016
    die naTo
  • 11.12.2016
    die naTo

HauntedMaskoon

Syrien 2014, OmU, Dok, 112 min, Regie: Liwaa Yazji

Format:DCP

Sprache: Arabisch mit deutschen Untertiteln
Language: Arabic with german subtitles

+++English and arabic version below+++

Wie fühlt es sich an, sein Zuhause verlassen zu müssen, weil dort jederzeit eine Bombe detonieren könnte? Was tut man und wohin geht man? Oder ist es am angestammten Ort vielleicht sogar sicherer als woanders?
Die Menschen in Liwaa Yazjis Dokumentarfilm können davon erzählen, denn sie befinden sich in genau diesen Situationen, 2014 in Syrien. Sie berichten, wie sie ihre Häuser verließen. Ohne zurückzuschauen. Oftmals haben sie alles verloren: Ihre Wohnungen, voller Erinnerungen und persönlicher Habe. Ein Ehepaar harrt in der eigenen Wohnung in Damaskus aus, die Nachbarn sind fast alle schon geflohen, die Einschläge der Panzer und Raketen rücken näher. Eine junge Frau lebt mit ihrer Familie in einer zerschossenen Ruine; ein alter Mann zeltet zwischen archäologischen Mauerresten, seit sein Haus zerstört wurde. Andere Protagonisten sind auf dem Absprung, packen ihre Dinge, um in Beirut oder den Flüchtlingslagern im Libanon einen sicheren Ort zu finden. Doch ihr eigenes Zuhause, das sie hinter sich lassen müssen, lässt sie nicht los.

„Haunted“ erzählt vom Verlust von Heimat und Sicherheit in Syrien, von der realen und metaphorischen Bedeutung, die ein Haus, ein Heim im Leben eines Menschen hat.

Am 11. Dezember anschließend Gespräch mit Gästen der Leipziger Syrienhilfe e.V.

In her first feature documentary film, Haunted (Maskoon), Syrian director Liwaa Yazji explores what it means to flee a war.
Yazji meets people at their homes. Domiciles where they live now, or where they are yet to live. Spaces that have turned into a sought-after commodity. When the bombs arrive, their first instinct is to run away. Later, they remember that they didn’t turn back to capture their last memories of what they were leaving behind. They did not bid farewell to their homes, memories, photographs and identity of a life passed. 'Haunted' is about the Syrian people’s relationship with their homes during the war. What is a home – in a physical and in a metaphorical sense? And how, if one dare ask, do they feel when they are forced to leave?

"عندما سقطت القنابل كان أول ما فعلناه أن جرينا، وتذكرنا بعد ذلك أننا لم ننظر خلفنا. لم نتمكن من توديع أحد، لا وطننا ولا ذكرياتنا ولا صورنا ولا حياتنا التي تسكن فيها. أصبحنا غير مسكونين مثل تلك الحجرات. غادرنا بسرعة بما حزمناه من أشيائنا ونسينا أشياءً تبحث عنا الآن". تبع الهرب والتهجير من سورية وجوداً يكتنفه الغموض في اللامكان النفسي والعقلي. لا مكان بين الأمس وغد. يحكي فيلم “مسكون” عن فقد الوطن وفقد الأمان، وعن المعنى الحقيقي والمجازي الذي يمكن للبيت أو الوطن أن يمتلكه في حياة الإنسان.

Lief zuletzt im Dezember 2016