Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Wiener Dog Wiener Dog
  • 1.09.2016
    die naTo
  • 5.09.2016
    die naTo
  • 6.09.2016
    die naTo
  • 9.09.2016
    die naTo
  • 12.09.2016
    die naTo
  • 13.09.2016
    die naTo

Wiener Dog

USA 2016, OmU, 88 min, Regie: Todd Solondz
mit Danny DeVito, Greta Gerwig, Ellen Burstyn
Format:DCP

Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
Language: English with german subtitles

Skurrile Episoden-Ensemble-Komödie mit Starbesetzung. Ein Dackel wechselt von einem Besitzer zum nächsten und erlaubt dadurch humorvolle und zugleich tiefgründige Einblicke in den Zustand der amerikanischen Gesellschaft.

Als Welpe kommt ein Dackel zu einem neunjährigen Jungen und erfreut dessen Leben zwischen streitenden Eltern und Designermöbeln. Als er aber dem Hund etwas Falsches zu essen gibt, wird dieser krank und zum Tierarzt zum einschläfern gebracht. Doch eine Assistentin rettet ihn und bringt ihn nach einer Odyssee zu einem Ehepaar, das ein bisschen Trost durch den Hund vertragen kann. Danach landet der tierische Held bei einem gescheiterten und gealterten Drehbuchautor, der mittlerweile an einer Filmhochschule lehrt, von den Studenten aber nicht ernst genommen wird. Die letzte Station des Dackels ist die im Pflegeheim wohnende und verbitterte Nana, die ihm kurzerhand "Krebs" tauft. Das heimliche Zentrum von "Wiener Dog", dem neuen Film von Todd Solondz, ist aber die kleine traurige Mariachi-Band, die die Stimmung im heftig an sich selber zweifelnden Amerika verkörpert.

"Es ist ein zärtlicher, melancholischer Film, der aber überhaupt keine Scheu hat, auch von Down Syndrom, Hundekacke, einer Bombe und Versagens- oder Todesängsten zu erzählen. Vielleicht gibt es ja einen Linie, die ich nicht überschreiten sollte, sagt der Filmemacher Todd Solondz freimütig, aber wenn es die gibt, weiß ich nicht, wo sie ist." (Süddeutsche Zeitung)

Lief zuletzt im September 2016