Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

And-ek Ghes And-ek Ghes
  • Fr 23.09. 19:30
    die naTo
  • So 25.09. 19:00
    die naTo
  • Di 27.09. 22:30
    die naTo
  • Mi 28.09. 20:00
    die naTo
  • Do 29.09. 20:00
    die naTo
  • 2.10.2016
    die naTo
  • 3.10.2016
    die naTo

And-ek Ghes

BRD 2016, OmU, Dok, 93 min, Regie: Philip Scheffner, Colorado Velcu

Format:DCP

Sprache: Rumänisch mit deutschen Untertiteln
Language: Romanian with german subtitles

AND-EK GHES ("Eines Tages") ist ein Lied und ein Versprechen: an die Geliebte, an die Kinder, an sich selbst. Familie Velcu aus Faţa Luncii, Rumänien, zieht nach Berlin und inszeniert sich selbst in eine mögliche Zukunft hinein.

Als die Roma-Familie Velcu vor einigen Jahren von Rumänien nach Deutschland übersiedelte, waren die befreundeten Filmemacher*innen aus Berlin zur Stelle, filmten den Einzug. Dem Familienrat gefiel der Vorschlag, einen Film über ihr neues Leben zu drehen. Colorado Velcu wurde als alleinerziehender Familienvater von sieben Kindern zum Co-Regisseur von Philip Scheffner, was authentische Einblicke in das nicht eben leichte, aber dafür turbulente Leben seiner Kinder und Neffen, Schwestern und Schwager erlaubt: Ein erster Velcu-Berliner wird geboren, ein schmerzhafter Abschied von den Verwandten, die besseren Verdienstchancen Richtung Spanien nachreisen müssen, die Ehefrau weggesperrt im fernen rumänischen Gefängnis, Berliner Bürokratie, Armut und Alltagsrassismus, dennoch viel Humor und sich entwickelnde künstlerische Talente, die in und durch den Film ihre eigene Geschichte in Roma-Bollywood-Manier erzählen. Die Entstehungsgeschichte dieser „Velcu-Saga“ wird immer wieder unter den Mitwirkenden diskutiert – und macht den Film mal melancholisch, dann wieder sehr witzig und charmant zu einem klugen Meta-Film über das Filmemachen, über Medienbilder und Stereotype von Roma-Familien heute.

„Zwei Jugendliche aus der Velcu-Großfamilie drehen ein Bollywood-Musikvideo zu einer Komposition von Regisseur Velcu, singend und tanzend, mitten in Berlin. Hinreißend!“ (Der Tagespiegel)

„Ein faszinierender Akt der narrativen Selbstermächtigung“ (kino-zeit.de)

Am 23.9. anschließend Filmgespräch mit den beiden Regisseuren Philip Scheffner und Colorado Velcu.

Lief zuletzt im Oktober 2016