Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Deutscher Kurzfilmpreis Deutscher Kurzfilmpreis
  • 15.08.2016
    die naTo

Deutscher KurzfilmpreisFilme als Seismographen

BRD 2015, dt. OF, 104 min, Regie: verschiedene

Format:DCP

Sprache: Deutsch
Language: German

Der deutsche Kurzfilmpreis ist wieder on the road. Wir haben sechs preisgekrönte Kurzfilme aus dem Jahr 2015 ausgewählt, die sich mal witzig, mal dramatisch den "ganz normalen" Unwegbarkeiten, Konflikten und Lösungen im menschlichen Miteinander widmen.

DAS SATANISCHE DICKICHT – ZWEI (Willy Hans, BRD 2015, 30 min)
Otto und Ulrike betreiben einen integrativen Bauernhof, auf dem sie auch Jakob betreuen, einen jugendlichen Straftäter. Die Fülle der Aufgaben scheint erdrückend für Otto, daran können auch seine depressive Frau Ulrike und die FSJlerin Anna nichts ändern. Als Jakob beim Kiffen erwischt wird und daraufhin türmt, scheint die Lage zu eskalieren...

ALIENATION (Laura Lehmus, BRD 2014, Animation,6 min)
Animations-Kurzfilm über die Pubertät, basierend auf Interviews mit Teenagern.

SPIELT KEINE ROLLE (Annika Pinske, BRD 2014, 27 min)
Skurrile Annäherung zwischen Mutter und Tochter nach dem Tod des Vaters.

FREEDOM & INDEPENDENCE (Björn Melhus, BRD 2014, 15 min)
Der experimentelle Kurzfilm setzt sich mit dem globalen, ideologischen Paradigmenwechsel hin zu einem religiös geprägten Kapitalismus auseinander, indem er Zitate der Schriftstellerin und selbsternannten Philosophin des Objektivismus, Ayn Rand, mit evangelikalen Inhalten des US-amerikanischen Mainstream-Kinos konfrontiert. In einer Erzählung, die einer assoziativen Traumlogik folgt, zitieren die Protagonist*innen in neuen Kontexten Inhalte neoliberalen Elitedenkens und apokalyptisch-religiöser Wahnvorstellungen vor dem Hintergrund einer kaum zu fassenden Großstadt.

DER BESTE WEG (Angelika Herta, BRD 2014, Dok, 10 min)
Eine blinde Frau kauft ein und stößt dabei immer wieder auf unliebsame Hindernisse. Ihre Geschichte wird in Form eines Beschwerdebriefes von der Computerstimme Steffi vorgelesen und setzt sich aus einer Vielzahl von Anekdoten blinder Menschen zusammen, die mit abgründigem Humor über ihr Alltagsleben erzählen.

THE HOUSE IN THE ENVELOPE (Sanela Salketic, BRD 2015, 16 min)
Leyla, eine junge Berlinerin mit türkischen Wurzeln, entscheidet sich, nach dem Tod ihres Vaters nach Istanbul zu fahren, um Familienangelegenheiten zu klären. Auf der Suche nach Antworten lernt sie einen sympathischen Taxifahrer kennen.

In Anwesenheit der Filmemacherin Annika Pinske.

Lief zuletzt im August 2016