Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Aleppo-Leipzig: Kein Weg zurück? + Wasserläufer Aleppo-Leipzig: Kein Weg zurück? + Wasserläufer
  • Mo 20.06. 19:30
    die naTo

Aleppo-Leipzig: Kein Weg zurück? + WasserläuferGeflüchtete im Film – Filme von Geflüchteten

Zum Weltflüchtlingstag des UNHCR

BRD 2015, OmU, Dok, 48 min, Regie: Adnan Ramahi, Beston Zirian Ismael

Format:MPEG 4

Anlässlich des Weltflüchtlingstages des UNHCR am 20. Juni 2016 zeigen wir zwei Dokumentarfilme: Erfahrungen von Geflüchteten in Leipzig und Istanbul, mit ganz individuellen Perspektiven auf das hochaktuelle Thema. Sie wurden von Menschen gemacht, die teilweise selbst über Erfahrungen mit Flucht verfügen und zeigen, wie Geflüchtete ihren Alltag organisieren.

Aleppo-Leipzig: kein Weg zurück?

Dok, BRD 2015, Regie: Adnan Ramahi, 17 min
Der jordanisch-deutsche Regisseur Adnan Ramahi begleitet eine syrische Flüchtlingsfamilie in Leipzig. Muna Karnib und ihre Töchter Nuur und Rama erzählen von ihren Gefühlen und dem Fremdsein fernab ihrer Heimatstadt Aleppo. Wird es ihnen gelingen in Leipzig heimisch zu werden und die vielen kulturellen Unterschiede zu überwinden? Der Film setzt sich in sehr persönlichen und unmittelbaren Bildern mit den Schwierigkeiten des Ankommens, Loslassen und Neusortierens des eigenen Lebens auseinander.

Wasserläufer
Dok, BRD 2015, Regie: Beston Zirian Ismael, 25 min
Der 12-jährige Djudi ist mit Eltern und Geschwistern vor dem Krieg aus Syrien nach Istanbul geflüchtet. Da die Familie dort keinerlei Unterstützung erhält, müssen alle zum Lebensunterhalt beitragen. Durch Momentaufnahmen aus dem Alltag enthüllt die Dokumentation ein bewegendes Familienschicksal und zeigt, welche Träume, Wünsche und Hoffnungen durch eine Flucht auf der Strecke bleiben. Der Film ist 2016 in Leipzig mit dem Publikumspreis des Kurzfilmfestivals „kurzsüchtig“ ausgezeichnet worden und hat beim Hollywood International Independent Documentary Awards 2016 den "Award of Recognition" gewonnen.
Im Anschluss Gespräch mit den Filmemachern Beston Zirian Ismael und Adnan Ramahi, sowie den Protagonistinnen Nuur, Rama und Muna Karnib.

Eine Veranstaltung des Verbands binationaler Familien und Partnerschaften Leipzig in Kooperation mit dem Cinémathèque Leipzig e.V.
Mit freundlicher Unterstützung des Migrantenbeirates der Stadt Leipzig und dem LAZAR ZAIS FONDS.

Lief zuletzt im Juni 2016