Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Polish Shit - Polskie gówno Polish Shit - Polskie gówno
  • 11.05.2016
    die naTo

Polish Shit - Polskie gównoPolskie gówno

filmPOLSKA reloaded - Das Polnische Institut zeigt

Polen 2014, OmeU, 93 min, Regie: Grzegorz Jankowski
mit Tymon Tymański, Robert Brylewski, Grzegorz Halama, Filip Gałązka
Format:MPEG 4

Das Angebot kann man einfach nicht ausschlagen: die alte Rockband „Tranzystory“ wieder zusammentrommeln, die Revoluzzerlieder aus den Achtzigern entstauben, durch die großen und kleinen Clubs des Landes tingeln und am Ende endlich das ersehnte eigene Album rausbringen - also rein in den Bandbus und mit ihm in die wilde Welt aus Sex, Drugs und Rock’n’Roll...so der Traum.

Aber der süße Rausch hält nicht lange an, denn die Musikszene ist ein Haifischbecken und bietet jenseits von Bühne und Bildschirm eher Schonkost: klapprige Tourbusse, muffige Mehrbettzimmer, versiffte Backstageräume und unterschlagene Gagen. Der Film haut uns in Form eines lauten, wilden und bunten Musicals die Wahrheit über das polnische Showbusiness um die Ohren – und zwar eine, die wir zumindest in Teilen vielleicht lieber nicht gesehen hätten.
Man sieht dem Film - aus der Feder von Szene-Tausendsassa Tymon Tymański - nicht an, dass er eine Low-Budget Produktion ist. Denn der Mangel an dicken Geldsäcken wurde durch ein Maximum an Energie und Konsequenz kompensiert, die aus einer kühnen Idee eine wirklich schräge Musikkomödie werden lassen, die sich diverse kräftige Seitenhiebe auf MusikerInnen, Fans, Manager und Medienfuzzis leistet. Für Connaisseure gibt’s obendrein noch diverse schräge Auftritte namhafter Musiker wie – neben dem erwähnten Tymański (Tymon & The Transistors) – u. a. Leszek Możdżer, Robert Brylewski (Brygada Kryzys), Wojtek Mazolewski (Pink Freud), Krzysztof Skiba (Big Cyc) und Czesław Mozil (Czesław Śpiewa).

Grzegorz Jankowski studierte Regie in Warschau. Er drehte Dokumentarfilme, TV-Sendungen sowie Videoclips und schrieb am Drehbuch für Marcin Wronas "Chrzest" mit, bevor er mit "Polskie gówno" sein Langspielfilm-Debüt drehte.

POLISH SHIT tells a fictitious story of an ambitious band from Pruszcz Gdański that is struggling to release their debut album and go on a promotional tour. They are unexpectedly aided by Czesław Skandal, who is bored with his job and decides to become the manager of the quartet. The twists and turns of the band, their driver Stan Gudeyko and manager Skandal are filmed in a quasi-documentary form, which becomes a humorous accusation of Polish “show-business”. The lively plot is spiced up by bawdy songs sung by the main protagonists: vocalist Jerzy Bydgoszcz (Tymon Tymański), drummer Zbigniew Gruz (Filip Gałązka), Dudek Maszczyk (Arek Jakubik), Gudeyko, and Skandal.

Eine Veranstaltung des Polnischen Instituts Berlin (Filiale Leipzig) in Zusammenarbeit mit dem Cinémathèque Leipzig e. V.
Mit einer Einführung von Rainer Mende, Programmreferent Polnisches Institut.

Der Eintritt ist frei.

Sprache: polnische Originalversion mit englischen Untertiteln / Language: Polnish version with English subtitles

Lief zuletzt im Mai 2016