Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Ein Mann namens Ove Ein Mann namens Ove
  • 8.06.2016
    die naTo
  • 9.06.2016
    die naTo
  • 10.06.2016
    die naTo
  • 11.06.2016
    die naTo
  • 12.06.2016
    die naTo
  • Mo 13.06. 19:30
    die naTo
  • Di 14.06. 22:00
    die naTo
  • Mi 15.06. 22:00
    die naTo

Ein Mann namens OveEn man som heter Ove

Schweden 2015, OmU, 117 min, Regie: Hannes Holm
mit Rolf Lassgård, Bahar Pars, Filip Berg
Format:DCP

Sprache: Schwedisch mit deutschen Untertiteln
Language: Swedish with german subtitles

Ove ist alt, stur und verdrossen, Sauberkeit, Kontrolle und Regeln bestimmen sein Leben – und das seines Umfeldes, dafür sorgt Ove. Bis eine junge Familie ins Nachbarhaus einzieht, gegen die weder seine Depression noch seine Misanthropie anstinken können - Schwedische Tragikkomödie, die mit viel schwarzen Humor die unfreiwillige Wandlung eines griesgrämigen Blockwarts zu einem hilfsbereiten Nachbarn begleitet.

Wer kennt sie nicht, die selbsternannten Blockwarte, meist älteren Semesters. Die mit ihrem autoritären Kontrollwahn allen Anderen das Leben schwer machen. Ove (Rolf Lassgård) ist einer von ihnen: Er verbringt den Tag damit, in der behüteten Wohnsiedlung Falschparker zu melden und im Müll rumzuwühlen, um die korrekte Mülltrennung zu kontrollieren. Er schimpft auf jeden, der seinen gepflegten Rasen betritt und brüllt die Nachbarin zusammen, die ihren Hund auf die Straße pinkeln lässt. Seit dem Tod seiner Frau verzweifelt Ove immer stärker an der Welt, die seiner Meinung nach zugrunde geht, weil sich niemand mehr an Regeln hält. Ohne seine Frau sieht auch Ove in der modernen Welt keinen Platz mehr für sich, und versucht ständig, sich das Leben zu nehmen – nur kommt immer etwas dazwischen, entweder höhere Gewalt oder ein Regelverstoß, der vor seinem Ableben schnell noch geahndet werden muss. Durch den Einzug einer neuen Familie ins Nachbarhaus, während eines erneuten Selbstmordversuches, wird plötzlich das Leben des alten Griesgrams umgewürfelt – natürlich sehr zu seinem Verdruss. Aber der autoritäre Charakter bekommt durch die offene, selbstbewusste und lebensbejahende Art der neuen Nachbarin Parvaneh (Bahar Pars) plötzlich Risse. Gegen seinen Willen wird Ove in ihr Familienleben integriert, passt auf die Kinder auf und hat – noch immer ungläubig, wie ihm gerade geschieht – plötzlich die Katze im Arm, die er gerade noch erschlagen wollte.

Eine schwarze Komödie, die in der Tradition von „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand...“ steht. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Fredrik Backman und lief in Schweden erfolgreicher in den Kinos als Star Wars.

Weitere Informationen zu Ein Mann namens Ove

Lief zuletzt im Juni 2016