Cinémathèque Leipzig - Archiv

<< Dezember 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 heute morgen 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 >>
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Eisenstein in Guanajuato Eisenstein in Guanajuato
  • 2.01.2016
    die naTo
  • 3.01.2016
    die naTo
  • 4.01.2016
    die naTo
  • 5.01.2016
    die naTo
  • 6.01.2016
    die naTo

Eisenstein in Guanajuato

Niederlande/Mexiko/Belgien/Finnland 2015, OmU, 110 min, Regie: Peter Greenaway
mit Elmer Bäck, Luis Alberti, Maya Zapata
Format:DCP

Sprache: Englisch,Spanisch mit deutschen Untertiteln
Language: Castilian; Spanish,English with german subtitles

Eisenstein in Guanajuato
1931 reist der sowjetische Regisseur Sergei Eisenstein nach Guanajuato, um seinen Film Que viva México zu drehen. Er begegnet dort einer anderen Kultur und deren Umgang mit dem Tod, entdeckt eine weitere Revolution – und den eigenen Körper. Greenaway zeichnet Eisenstein als exzentrischen Künstler, der mit der Hybris des international gefeierten Regie-Stars nach Mexiko reist. Ziemlich bald gerät er in Schwierigkeiten mit seinem amerikanischem Finanzier, dem Schriftsteller Upton Sinclair. Zugleich beginnt er, in der ebenso sinnenfrohen wie bedrohlichen Fremde seine Heimat und das Stalin-Regime neu zu reflektieren und erlebt die Veränderung von einem konzeptuellen Filmemacher zu einem an der condition humaine interessierten Künstler. Unter seinem Blick setzen sich die Zeichen, Eindrücke, religiösen und heidnischen Symbole der mexikanischen Kultur neu zusammen.
Detailaufnahmen, geteilte Bilder, eine dramatisierende Montage – um die Wandlung seines Helden, der sich selbst als traurigen Clown bezeichnet, zu inszenieren, zitiert und variiert Greenaway dessen filmische Mittel. Szene für Szene nähert sich der Film dem Menschen Eisenstein, der von einem unerwarteten Begehren überrascht wird.

In 1931 the Soviet director Sergei Eisenstein travels to Guanajuato to direct his film Que viva México. There he encounters a new culture and its dealings with death; he also discovers another revolution – and his own body. Peter Greenaway depicts Eisenstein as an eccentric artist who travels to Mexico filled with the hubris of being an internationally celebrated star director. Once there, he gets into difficulties with his American financier, the novelist Upton Sinclair. At the same time he begins, in the simultaneously joyful and threatening foreign land, to re-evaluate his homeland and the Stalinist regime. And, in doing so, he undergoes the transition from a conceptual filmmaker into an artist fascinated by the human condition. Under his gaze, the signs, impressions, religious and pagan symbols of Mexican culture assemble themselves anew.
Making use of extreme close-ups, split-screens and a dramatic montage – all to enact the transformation of a hero who presents himself as a tragic clown – Greenaway deliberately quotes and modifies Eisenstein's own cinematic tools. Scene by scene the film gets closer to Eisenstein the man, who finds himself surprised by an unexpected desire.

Vorfilm/Supporting Movie
White Paper
Maria Geißler, BRD 2011, 02:14 min

Lief zuletzt im Januar 2016