Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Ich heiße Ki Ich heiße Ki
  • 2.01.2016
    die naTo
  • 3.01.2016
    die naTo
  • 4.01.2016
    die naTo
  • 5.01.2016
    die naTo
  • 6.01.2016
    die naTo
  • 7.01.2016
    die naTo

Ich heiße KiKi

Polen 2011, OmU, 94 min, Regie: Leszek Dawid
mit Roma Gasiorowska, Adam Woronowicz, Kamil Malecki
Format:DCP

Sprache: Polnisch mit deutschen Untertiteln
Language: Polish with german subtitles

Ich heiße Ki
ICH HEISSE KI zeigt das Bild einer jungen Frau im Konflikt zwischen Mutterpflichten und Selbstverwirklichung. Die Titelheldin sträubt sich gegen das Ideal der aufopferungsvollen Mutter und reizt damit nicht nur die Geduld ihrer Freunde, Familie und der Sozialamtsangestellten. Auch für die Zuschauer steht die Figur an der Grenze zur Provokation: man bewundert ihren Lebenshunger und die Spontaneität ihres Lebensentwurfs. Dann wieder fühlt man sich in die Rolle des strengen Mahners aus der Mitte der Gesellschaft gezwungen und möchte ausrufen: get your shit together, girl!

Der emotionale Kern des Films liegt in der Auseinandersetzung zwischen Ki und dem wortkargen und zwanghaften Mitbewohner Piotr. Wie Öl und Wasser weisen diese beiden Elemente einander ab. In der einzigen Szene, in der die beiden über sich und ihre Beziehung sprechen, spielen sie über Bande: nur im Gespräch über die Bilder einer Fernsehsendung kann Piotr seine Vorwürfe an diese Frau formulieren, in die er sich insgeheim vielleicht verliebt hat.

Gedreht hat ICH HEISSE KI der Dokumentarfilmer Leszek Dawid, was angesichts der Cinema-Verité-Ästhetik und der stets bewegten Kamera nicht überrascht. Im Stil des Films spiegelt sich somit der an Getriebenheit grenzende Bewegungsdrang der Hauptfigur. (Johannes Schade)

Am 2. Januar mit einer Einführung von Rainer Mende, Programmreferent Polnisches Institut/Filiale Leipzig.

My Name Is Ki paints the portrait of a young mother who is trying to break free from the father of her child and rediscover her independence.

Vorfilm/Supporting Movie
In The Streets
Maria Geißler, BRD 2011, 04:01 min

Lief zuletzt im Januar 2016