Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

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Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Sabogal Sabogal
  • Mi 28.10. 22:15
    die naTo

Sabogal

DOK Leipzig 2015

Colombia 2015, OmeU, Animation, 106 min, Regie: Sergio Mejía Forero, Juan José Lozano

Sabogal

Ein animierter Politthriller nach historischen Ereignissen, die zu den berüchtigtsten Fällen von Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien zwischen 1999 und 2009 zählen. Darunter sind das Massaker von Mapiripán, der Mord an Lehrkräften der Universidad del Atlántico in Barranquilla, der „Falsos Positivos“-Skandal und die Abhöraffäre im Amt für Staatssicherheit.
Der Film beginnt mit dem realen Mord an dem Komiker und Journalisten Jaime Garzón im Jahr 1999. Der Menschenrechtsanwalt Fernando Sabogal, eine fiktive Figur, wird in einen langen und schwierigen Rechtsstreit verwickelt, um dieses Staatsverbrechen zu klären. In dessen Verlauf kommen skandalöse Verbindungen zwischen Drogenhändlern, Politikern, paramilitärischen Gruppen und den Streitkräften ans Licht.
Dies ist die erste kolumbianische Motion-Capture-Animation, eine Technik, bei der die Bewegungen, das Mienenspiel und die Stimmen der Schauspieler gleichzeitig aufgenommen werden. Animiert wurde sie hauptsächlich mit Blender, einer Open Source 3D-Software. In diesem Film fungiert die Animation als Mittel, zum Thema Gewalt in Kolumbien Distanz herzustellen. Damit eröffnet sich dem Zuschauer eine neue Perspektive, die tatsächlich ein intensives Miterleben ermöglicht.

Sprache: spanische Originalfassung mit englischen Untertiteln

An animated political thriller based on historical events that were among the most notorious cases of human rights violations in Colombia between 1999 and 2009. They include the massacre of Mapiripán, the killings of the professors of the Universidad del Atlántico in Barranquilla, the “false positives” scandal and the Administrative Department of Security‘s wiretapping affair. The film opens with the real life murder of the comedian and journalist Jaime Garzón in 1999. The human rights lawyer Fernando Sabogal, a fictional character, gets entangled in a long and difficult judicial process to solve this state crime which will reveal the unsavoury links between drug dealers, politicians, paramilitary groups and the armed forces. This is the first Colombian animation feature that uses motion capture, a technique where the actors’ movements, facial expressions and voices are recorded simultaneously. It was mainly animated in Blender, an open source 3D software. In this case, the animation works as a device to establish some distance to the subject of violence in Colombia. This allows the viewer to get a different perspective, which in fact creates an intense experience.

Victor Orozco

Language: Spanish original version with English subtitles


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Lief zuletzt im Oktober 2015