Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

DOK Shorts - Best of DOK Leipzig zum Kurzfilmtag 2015 DOK Shorts - Best of DOK Leipzig zum Kurzfilmtag 2015
  • Mo 21.12. 19:30
    die naTo

DOK Shorts - Best of DOK Leipzig zum Kurzfilmtag 2015- with english subtitles

Kurzfilmtag 2015

Niederlande/BRD/Russland/Polen/Großbritannien , OmeU, 90 min, Regie: div.

Format:DCP

O, Darling
Regie: Nastya Voronina, Russland 2015, 7 min
Der Fuchs singt den Hühnern ein Ständchen und die Hennen schmelzen vor Liebe dahin. Eine nach der anderen verlassen sie den Hahn, der das Ganze natürlich überhaupt nicht gut findet. (DOK Leipzig)

The fox serenades the chickens and their hearts melt. One by one they leave the cock, who naturally isn’t pleased at all. (DOK Leipzig)

Supporting Film

Regie: Douwe Dijkstra, Netherlands 2015, 12 min
Regisseure aufgepasst: Das Publikum lässt sich nicht für dumm verkaufen. Auch wenn die Erwartungen an einen Kinobesuch erheblich differieren. Einem Ornithologen kann das Geräusch einer Drossel im Watt, einem Hörgeschädigten die Textzeile „dramatische Musik“ das Filmerlebnis vermiesen. Douwe Dijkstra filtert in seinem Animadokfilm die Essenz aus Gesprächen mit dem Publikum und übersetzt sie in absurd-verspielte Bildwelten, die den Kosmos Kino ironisch neu erschaffen. Der perfekte Vorfilm. (Lars Meyer, DOK Leipzig)

Watch out, directors: don’t take the audience for fools, even if they expect very different things from a visit to the cinema. The sound of a thrush in the tidelands can spoil the film for an ornithologist; the line “dramatic music” may do the same to a hearing-impaired viewer. In his animadoc film Douwe Dijkstra culls the essence from conversations with the audience and translates it into absurd and playful visual worlds that ironically re-create the cosmos of cinema. The perfect supporting film. (Lars Meyer, DOK Leipzig)

Die Weite suchen
Regie: Falk Schuster, Deutschland 2015, 30 min
So manche DDR-Kindheit ist geprägt von Ostseereisen – lange Fahrten auf schlechten Autobahnen im viel zu vollen Auto, Transitlaster und die Vorfreude auf das Meer. Doch dies ist mehr als nur eine nostalgische Aufarbeitung von Urlaubserinnerungen. Aus dem unschuldigen Blickwinkel eines Siebenjährigen wirkt die Reise zwar wie ein großes Abenteuer, doch im Subtext der reduzierten, rotoskopierten Bilder wird die Absurdität eines Lebens in engen Grenzen – zu denen auch der Strand gehört – deutlich. (Annegret Richter, DOK Leipzig)

Many a GDR childhood was shaped by trips to the Baltic Sea – long drives on bad motorways in an overstuffed car, transit trucks and looking forward to the sea. But this is more than a nostalgic reworking of holiday memories. From the innocent perspective of a seven-year-old boy the journey may seem like a big adventure, but the subtext of the reduced rotoscoped images exposes the absurdity of a life lived within narrow boundaries – one of which was the beach. (Annegret Richter, DOK Leipzig)

In the Distance
Regie: Florian Grolig, Deutschland 2015, 7 min; Gewinner „Mephisto 97,6 Publikumspreis“
Hoch oben, fast in den Wolken, lebt ein Mann mit seinem Huhn in einer Dachwohnung. Unverrückbar und statisch die frontale Perspektive auf ihr Refugium mit weitem Himmel. Florian Grolig gewährt uns einen distanzierten Einblick in den Mikrokosmos des einfallsreichen Privatiers. Die minutiös gezeichnete Miniatur offenbart die Einsamkeit dessen, der seine heile Welt um keinen Preis verlieren will. Doch auch durch brutale Konsequenz kann sich der Privatmensch dem hereinbrechenden Krieg nicht entziehen. (Nadja Rademacher, DOK Leipzig)

High up there, almost in the clouds, a man and his chicken live in an attic flat. The frontal perspective on their refuge and its wide skies is immoveable and static. Florian Grolig gives us a distant insight into the microcosm of this ingenuous man of independent means. The meticulously detailed miniature uncovers the loneliness of a man who wants to preserve his idyllic world at all costs. But even brutal consequence won’t help this private individual to evade the impending war. (Nadja Rademacher, DOK Leipzig)



Snails
Regie: Grzegorz Szczepaniak, Polen 2015, 30 min
Hinreißend in Szene gesetzte Schnecken, zwei Jungunternehmer und Reichtum am Horizont der Wünsche. Das ist die Ausgangslage dieser polnischen Komödie über große Ambitionen und geplatzte Träume. Schneckenzucht ist eine Wissenschaft für sich, und der Hindernisse sind da viele. Zwar geben unsere Jungunternehmer ihr Bestes, doch ist die Schnecke beharrlich in ihrem Widerstand, so langsam sie auch sein mag. (Matthias Heeder, DOK Leipzig)

Enchantingly portrayed snails, two young entrepreneurs and wealth on the horizon of desires are the point of departure of this Polish comedy about great ambitions and broken dreams. Breeding snails is a science of its own and replete with obstacles. Though our young entrepreneurs give their best, the snails obstinately resist, no matter how slow they are. (Matthias Heeder, DOK Leipzig)


If the Cuckoo don’t crow
Regie: Steve Kirby, UK 2015, 2 min
Weil der Kuckuck nicht zu hören ist, ruft die 94-jährige Doris bei der BBC an, um einen großen Sturm zu melden. Und sie liegt richtig. Kurzer, toller Animationsfilm, der einen erquickenden Einblick in das Leben dieser Hobby-Meteorologin gibt. (Annegret Richter, DOK Leipzig)

94-year-old Doris calls the BBC to report a great storm because she doesn’t hear the cuckoo’s call. And she’s right. The weather experts are astonished. Later her son explains how this came about in a (real) radio interview. The interview in itself is already amusing, but the animation gives us a particularly refreshing view of the life of a woman who knows the weather. (Annegret Richter, DOK Leipzig)

Weitere Informationen zu DOK Shorts - Best of DOK Leipzig zum Kurzfilmtag 2015

Lief zuletzt im Dezember 2015