Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Victoria Victoria
  • Do 23.07. 19:30
    die naTo
  • Fr 24.07. 19:30
    die naTo
  • Sa 25.07. 19:30
    die naTo
  • So 26.07. 18:00
    die naTo
  • Mo 27.07. 19:30
    die naTo
  • Di 28.07. 22:00
    die naTo
  • Mi 29.07. 22:00
    die naTo
  • Do 30.07. 22:00
    die naTo
  • Fr 31.07. 22:00
    die naTo

Victoria

Un-cut: Die Ästhetik der schnittlosen Montage

BRD 2015, deutsche OF, 136 min, Regie: Sebastian Schipper
mit Laia Costa, Frederick Lau, Franz Rogowski, Burak Yiğit, Max Mauff
Format:DCP

Reihe: "Un-Cut: Die Ästhetik der schnittlosen Montage"

Im Stroboskoplicht einer Disco: die Silhouette einer Frau. Erst nach und nach nimmt sie Gestalt an. Tastend folgt ihr die Kamera durch die Berliner Nacht. In 140 Minuten ohne Schnitt. Die junge Frau – sie kommt aus Spanien und heißt Victoria – trifft vier Berliner Twens: Sonne, Boxer, Blinker und Fuß. Sie albern auf der Straße herum, geraten mit anderen Nachtschwärmern aneinander, lassen etwas aus einem Späti mitgehen und quatschen auf einem Hochhausdach. Wir sehen ihnen dabei zu, wie sie Zeit miteinander verbringen, einfach nur Zeit, die durch die Absenz von Schnitten für uns erfahrbar wird. Wohin dies führt, bleibt zunächst offen, aber es kommt der Moment, an dem das Geschehen die Protagonisten überrollt.

Sprache: deutsch/englische Originalversion, z.T. deutsch untertitelt

Am 26. Juli mit einer Einführung von Florian Galbarz.

Der Film ist Teil der Reihe "Un-Cut: Die Ästhetik der schnittlosen Montage"

Im aktuellen Kino ist der aus vielen Einstellungen montierte Film immer noch die vorherrschende Form, auch wenn sich im Weltkino der letzten Jahre vermehrt Tendenzen zu langen, ungeschnittenen Szenen – sogenannten Plansequenzen – erkennen lassen. Die Entwicklung der digitalen Filmproduktion des letzten Jahrzehnts ermöglicht es Filmemachern erstmals, Stunden an Filmmaterial ohne Unterbrechung zu drehen. Doch welche spezifischen Ästhetiken bringen Filme, die aus Plansequenzen oder gar nur aus einer Einstellung bestehen, hervor? Wie wirken sie auf unsere Wahrnehmung der Zeit, des filmischen Raums und der Filmerzählung ein? In dieser lose fortgeführten Reihe wollen wir in aktuellen und älteren Filmen nach Antworten suchen.

Lief zuletzt im Juli 2015