Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Perlen des frühen europäischen Stummfilmkinos Perlen des frühen europäischen Stummfilmkinos
  • Sa 17.01. 18:00
    Grassi

Perlen des frühen europäischen Stummfilmkinos

Kinoorgel live

Frankreich/Großbritannien 1895-1913, 58 min, Regie: diverse

Die Kunst der bewegten Bilder ist mittlerweile 120 Jahre alt. Grund genug, sich zu den Ursprüngen der Kinematographie zu begeben und die Magie seiner innovativen, poetischen, dokumentarischen und komischen Filmkunst zu feiern. Mehr als 20 Kurzfilme des europäischen Stummfilmkinos umfasst dieses exklusive Kinoorgel live-Programm. Neben Klassikern des Frühen Kinos wie „Babys Frühstück“ oder „Die Ankunft eines Zuges in La Ciotat“ von den Lumièrebrüdern werden auch weniger bekannte Perlen des Zelluloids von George Albert Smith („The Kiss In The Tunnel“, 1899), R. W. Paul („Extraordinary Cab Accident“, 1903), James Williamson („Stop Thief!“, 1901) oder „Niagara“ (Auguste und Louis Lumière, 1897) in diesem Programm projiziert.

Der amerikanische Stummfilmpionier D.W. Griffith war beunruhigt, wie schnell sich das Kino davon entfernt hatte, die Poesie des Alltags - etwa die Bewegung des Winds in den Zweigen der Bäume - zu filmen. Solche meditativen Momente wird man in diesem Programm dank des britischer Fotografen und Filmpioniers Birt Acres und seines Kurzfilms „Rough Sea At Dover“ von 1895 ansichtig. Die körnige Bildqualität sowie die nicht-narrativen, assoziativen und oftmals fragmentarischen Bilderfolgen des frühen Kinos, sein deftiger Humor z.B. in „Mary Jane's Mishap; or, Don't Fool with the Paraffin“ von George Albert Smith aus dem Jahr 1903 und nicht zuletzt die selbstreflexive Bestandsaufnahme der neuen Kunst als Spektakel der Schaulust z.B. in „The Countryman and the Cinematograph“ (R. W. Paul, 1901) machen den Reiz des frühen Stummfilmkinos und dieses Programms aus. (Claudia Cornelius)

Mit Einführungen von Veit Heller (Museum für Musikinstrumente) und der Filmwissenschaftlerin Claudia Cornelius (Cinémathèque Leipzig e.V.). An der Welteorgel begleitet Richard Siedhoff das Kurzfilmprogramm. Kinoorgel live findet in Kooperation mit dem Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig statt.

Lief zuletzt im Januar 2015