Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

  • Do 22.08. 20:00
    die naTo
  • Fr 23.08. 20:00
    die naTo
  • Sa 24.08. 20:00
    die naTo
  • So 25.08. 20:00
    die naTo
  • Mo 26.08. 20:00
    die naTo
  • Di 27.08. 20:00
    die naTo
  • Mi 28.08. 20:00
    die naTo

Little Senegal

Leipzig-Premiere

Algerien/BRD/Frankreich 2000, OmU, 97 min, Regie: Rachid Bouchareb
mit Roschdy Zem, Sharon Hope, Sotigui Kouyate

Alloune, ehemaliger Fremdenführer in einem Museum über Sklaven im Senegal, beschließt die Spuren seiner Vorfahren aufzunehmen, die vor über 200 Jahren in die USA deportiert wurden. In Little Senegal, einem afrikanischen Wohnviertel in Harlem, trifft er viele ehemalige Landsleute. Seine Versuche, die Familie über die Generationen hinweg wieder zu vereinen, scheitern jedoch an dem Misstrauen zwischen Afrikanern und Afroamerikanern.
Verpackt in ein gefühlvolle Abhandlung über die Heimat und die Wurzeln des Menschen deckt Regisseur Rachid Bouchareb anhand der Beziehung zwischen Afro-Amerikanern und Afrikanern das Verhältnis emigrierter Bevölkerungsgruppen zu ihrem Ursprung auf. Überragend: Sotigui Kouyaté als Alloune, der nicht nur physisch das Bild Afrikas wiederspiegelt, sondern dem Film als Träger der Geschichte Afrikas dem Film eine mythische Dimension verleiht.
cinebiz

Senegal, 2000. Alloune ist Museumsführer im "Haus der Sklaven" in Gorée. Durch diese tägliche Konfrontation mit der Geschichte wächst seine Faszination für die Vergangenheit seines Volkes. Er beschließt daher, in die USA zu reisen und sich auf die Suche nach den Nachfahren seiner Ahnen zu begeben, die vor zweihundert Jahren als Sklaven dorthin deportiert worden sind.
Little Senegal, ein afrikanisches Wohnviertel in Harlem. Alloune trifft seine entfernte Kusine, die ihm Unterkunft gewährt. Ida aber interessiert sich überhaupt nicht für die Vergangenheit, auch nicht für die ihres Volkes. Dabei ist Alloune ganz und gar von der Idee besessen, seine Familie über Grenzen und Jahrhunderte hinweg wieder zusammenzuführen. Auf dem Weg zum Ziel entwickelt sich nicht nur eine Beziehung zu Ida, er begegnet auch seinem Neffen Hassan, der illegal Taxi fährt, und dessen Verlobter Biram. Er trifft die junge Eileen, schwanger und alleinstehend, und Karim, der alles für eine Green Card tun würde - sogar Amaralis heiraten. Kurz und gut, Allounes Verständnis der Geschichte wird durch die Erfahrung der Gegenwart ergänzt, die ihm sämtliche Widersprüche und Konflikte zwischen den USA und Schwarz-Afrika mehr oder weniger drastisch vor Augen führt.
Alloune: "Ich bin aus Senegal gekommen."
Ida: "Du hättest lieber dort bleiben sollen."
Verleih

Lief zuletzt im August 2002