Cinémathèque Leipzig - Archiv

<< Dezember 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 heute morgen 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 >>
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

  • 1.10.2003
    die naTo
  • Do 22.01. 22:30
    die naTo
  • Fr 23.01. 22:30
    die naTo
  • So 25.01. 22:00
    die naTo
  • Mo 26.01. 22:00
    die naTo
  • Mi 28.01. 22:00
    die naTo

Lilya 4-ever

FrauenWelten

Dänemark/Schweden 2002, OmU, 95 min, Regie: Lukas Moodysson
mit Artiom Bogucharskij, Elina Benenson, Oksana Akinshina

Lilya ist 16 und lebt in einer tristen Plattenbau-Siedlung irgendwo in Russland. Als sie im Stich gelassen wird - von der nach Amerika fliehenden Mutter, dann auch vom Sozialamt, muß sie in ein schlimmes Rattenloch umziehen. Einzig Wolodja hält zu ihr, ein Junge, der sich immer wieder vor seinem prügelnden Vater versteckten muß. Lilya wird trotzig, frech, eigenwillig, bald zu Unrecht der Prostitution bezichtigt. Wenig später schon sieht sie tatsächlich keinen anderen Ausweg, als ihren Körper Touristen und Businessmen im örtlichen Mafia-Nachtclub anzubieten. Um sich zu ernähren, doch auch, um es allen anderen mal richtig zu zeigen. Hoffnung schöpft sie, als sie den smarten Alexej kennenlernt. Der verspricht ihr ein neues, gemeinsames Leben im reichen Schweden, dazu einen bürgerlichen Job. Er könne nur eben erst drei Tage später nachkommen...
Der Schwede Moodysson erzählt leidenschaftlich, hoch authentisch und schmerzlich-poetisch, voller Zorn. Oksana Akinshina heißt die großartige Darstellerin der 16jährigen Lilya. Es ist ihr erster Film, für den Regisseur der dritte, nach RAUS AUS AMAL und ZUSAMMEN. Ein Alptraum, ein grausames Märchen, in dem sehr viel Wahrheit steckt. In der naTo läuft die untertitelte Fassung. (meist russische Dialoge)

Lief zuletzt im Januar 2004