Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

  • Mi 15.06. 20:00
    die naTo

Lärm im KopfZvenenje v Glavi (Headnoise)

Bittersüße Träume - Filme aus Slowenien

Slowenien 200", OmeU, 92 min, Regie: Andrej Kosak
mit Jernej Sugman, Ksenija Misic, Radko Polic

Der heiße Sommer 1970, Livada Staatsgefängnis. Kleber, eine Legende unter den Häftlingen, setzt gegenüber dem Gefängnisdirektor durch, das Basketballspiel zwischen Jugoslawien und den USA anschauen zu können. Während des Spiels provoziert ein Wärter die Häftlinge, und eine Revolte beginnt. Für vier Tage übernehmen die Gefangenen die Macht, etablieren ein Komitee und wählen einen Anführer. Und dann fällt alles auseinander. Der Anführer entwickelt sich zum Tyrannen, das Komitee zerbricht, die Häftlinge beginnen, ihre ungehorsamen Kameraden wegzuschließen...
"Mein Film handelt von einer Gefängnisrevolte, die sich Anfang der Siebziger tatsächlich ereignet hat, an dem Tag als Jugoslawien beim Basketball erstmals die USA besiegt hat und Weltmeister geworden ist. Die Hauptfigur in "Headnoise" ist Keber, der seine große Liebe verloren hat und durch Zufall der Anführer dieser größten Rebellion wurde, die es jemals in einem jugoslawischen Gefängnis gab. Er ist ein sehr moderner Held, der nur eines will - die Live-Übertragung dieses Basketballspiels sehen und nicht die Wiederholung. "Headnoise" wurde als slowenische Einreichung für den Oscar ausgewählt. Können Sie sich ausmalen, wie die Mitglieder der US-Academy einen Film anschauen, in dem sie sehen, wie ihre Mannschaft in meiner kleinen Heimatstadt Ljubljana verloren hat? Und das ist nur eine Ebene des Films." (A. Kosak)


(A)torsion

OT: (A)torzija Regie: Stefan Arsenijevic Drehbuch: Abdulah Sidran DarstellerInnen: Davor Janjic, Amir Glamcak, Emina Mutic, Mirjana Sajinoic, 2002 Format: 35mm Länge: 15 min Fassung: OmeU
Während der Belagerung Sarajevos zwischen 1992 und 1995 war ein heimlich unter der Rollbahn des Flughafens gegrabener Gang für viele die einzige Verbindung zur Außenwelt.
Der "Tunnel", wie das Bauwerk im Volksmund genannt wurde, erinnerte dabei eher an einen Abwassergraben. Er erlebte viele traurige Geschichten. Für einen Chor war der Tunnel einmal die letzte Möglichkeit, um die eingeschlossene Stadt für eine Europatournee verlassen zu können.
Goldener Bär für besten Kurzfilm auf der Berlinale 2003
Europäischer Filmpreis für besten Kurzfilm 2003
Oscar-Nominierung für besten Kurzfilm 2004

Lief zuletzt im Juni 2005