Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Arabische Kurzfilmnacht 1 Arabische Kurzfilmnacht 1
  • Fr 25.04. 19:00
    die naTo

Arabische Kurzfilmnacht 1

6. Arabische Filmwoche Leipzig 2014

International 2011-2013, OmeU, Kurzfilme, 100 min, Regie: diverse

Beyond Memory
Sudan 2012, OmeU, Regie: Abdallah Mohamad, 8 min
Eine junge Frau sitzt allein in ihrem Zimmer, wehmütig und sehnsüchtig nach Omar. Wohin er ist und wie lange schon, bleibt vage. Traum und Wirklichkeit sind undefiniert und die Grenzen verschwimmen. Schwarz-weißer Expertimentalfilm.

Condom Lead
Palästina, Jordanien 2013, OmeU, Regie: Ahmad Abou Nasser, Mohammed Abou Nasser
In Zeiten von Krieg, Terror und Brutalität ist das erste Ziel des Menschen das Überleben. Er sucht nach Nahrung, Wärme, Licht und versucht dabei nicht getötet zu werden. Im Herzen des Krieges, ist dort Platz für Liebe? „Condom Lead“ erzählt die Geschichte eines Paares im Gaza-Streifen, das durch die allgegenwärtigen Angst vor dem Fall der nächsten Bombe keinen Raum für körperliche Nähe finden kann. Eine Geschichte über sexuelle Frustration. Ein Traum der Hoffnung für Intimität und Liebe in einer brutalen, gespaltenen Welt.

Feeding 500
VAE 2013, OmeU, Regie: Rafed Al Harthi
Was würdest du tun, um anderen zu helfen? Welches Opfer wärest du bereit zu bringen?
„Feeding 500“ begleitet Sediq, der es sich seit 15 Jahren zur Aufgabe macht, jeden Tag hunderte Straßenkatzen in Dubai zu füttern. Ein inspirierender Film, der Sediqs Leidenschaft und Entschlossenheit, aber auch Opfer, die er dafür erbringen muss, und die Reaktionen seiner Mitmenschen zeigt, die von Sympathie bis hin zu Aggression oder Gleichgültigkeit reichen.

Précipice
Tunesien 2013, Regie: Nadia Touijer
Was passiert, wenn ein Schaf die einzige Gemeinsamkeit zweier Menschen ist?
Touhami und Mongi erhalten ein Schaf, um es dem Eid Al-Adha, dem islamischen Opferfest, hinzugeben. Ohne sich zu kennen, verbindet die beiden nun eine gemeinsame Aufgabe: Das Schaf sicher über die bergigen Straßen nach Hause zu bringen. Eine spannende Reise beginnt, auf der die beiden Männer immer wieder mit dem Anderssein des jeweils Anderen konfrontiert werden. Die tunesische Filmemacherin Nadia Touijer studierte Film in Brüssel und drehte bereits zahlreiche Filme, unter anderem den preisgekrönten Kurzfilm “The Refuge”.

Limply, One Saturday Morning
Algerien 2011, Regie: Sofia Djama, 28 Min
Als Myassa eines Abends nach Hause kommt, wird sie im Treppenhaus von einem Mann überfallen, der versucht, sie zu vergewaltigen, dann allerdings keine Erektion bekommt. Als sie endlich in ihrer Wohnung ankommt, funktioniert zu allem Überfluss die Dusche nicht. Am nächsten Tag hat Myassa deshalb nur zwei Dinge vor: Anzeige zu erstatten und einen Klempner ausfindig zu machen. Schneller als sie denken kann, wird sie wieder mit dem Mann vom vorigen Abend konfrontiert. Sofia Djama ist 1979 in Oran, Algerien, geboren und studierte Literatur und Fremdsprachen in Bejala und Algier. Inzwischen schreibt sie als freie Journalistin für die Tageszeitung “Le Temps” eine wöchentlich erscheinende Kolumne.

Top Goon “Beeshu’s Nightmare” und “Who wants to kill a million”

Die Kurzfilmreihe beschreibt das Leben des Kleinen Diktators. Satire und Komödie werden dazu genutzt, den Präsidenten Bashar al-Assad und seine Gefolgschaft zu verhöhnen, aktuelle Geschehnisse werden miteinbezogen. Jeder einzelne Film verdeutlicht, wie brutal die Regierung vorgeht, um die Proteste zu unterdrücken. Um nicht identifiziert zu werden, nutzen die Künstler Fingerpuppen. “Masati Mati”, die Gruppe zehn junger Künstler, gehört damit zu einer der gewagtesten Bewegungen des Protests. Gezeigt werden die ersten beiden Kurzfilme: „Beeshu's Nightmare“ und „Who wants to kill a million“.

Lief zuletzt im April 2014