Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

  • Fr 19.11. 22:15
    die naTo
  • Sa 20.11. 20:00
    die naTo

La vie ne me fait pas peurLife is For Loving

Französische Filmtage 2004

Frankreich/Schweiz 1999, OmU, 105 min, Regie: Noémie Lvovsky
mit Ingrid Molinier, Magali Woch, Valeria Bruni-Tedeschi

Das Werk der französischen Regisseurin Noémie Lvovsky handelt in den 70er-Jahren und brauchte mehrere Jahre bis zur Fertigstellung. Vier Mädchen rasen überdreht durch die Pubertät und erleben Gefühlsorgien, die ihresgleichen suchen. Beim Filmfestival Locarno wurde LA VIE NE ME FAIT PAS PEUR mit einem silbernen Leoparden und dem Preis der ökumenischen Jury ausgezeichnet.
Im Mittelpunkt stehen die Schulfreundinnen Inès, Emilie, Stella und Marion, die als unzertrennliche Gang ihre Umgebung unsicher machen. Der Film zeigt sie in der Schule, zu Hause, auf gemeinsamen Streifzügen, im Streit mit Eltern und Geschwistern, bei geheimen Ritualen, auf der Jagd nach Jungen und beim ersten Ferienabenteuer. Ohne offensichtliche Struktur bildet der Film in schnell aufeinanderfolgenden Szenen ein Patchwork von Erlebnissen, das den Prozess des Erwachsenwerdens aufzeigt. Auf eine erstaunliche Weise gelingt es der 37-jährigen Regisseurin Noémie Lvovsky, mit den Laiendarstellerinnen eine glaubwürdige, starke Geschichte zu modellieren, die von Energie und Lebendigkeit sprüht. Die Dreharbeiten zogen sich über mehrere Jahre hin, um den Mädchen die Möglichkeit zu geben, den Prozess des Reiferwerdens tatsächlich auch zu leben. Das Resultat hat dadurch fast schon dokumentarischen Charakter.

Lief zuletzt im November 2004