Cinémathèque Leipzig - Archiv

<< Dezember 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 heute morgen 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 >>
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

  • Mo 24.09. 20:00
    die naTo

Kreuzung Dong Doc (+Vorfilm)Kreuzung Dong Doc

Filmland Vietnam

Vietnam 1997, OmeU, 90 min, Regie: Luu Trong Ninh
mit Ngoc Dung, Thuy Huong, Van Anh

„Ein besonderes Kapitel des Vietnam-Kriegs rekonstruiert dieser Film: die aktive Mitwirkung von Frauen. Berühmt wurden die Zehn Mädchen von Dong Loc. Sie waren Mitglieder einer Jugendsturmeinheit, eines Kamikaze-Teams, das dafür verantwortlich war, nicht explodierte Bomben von US-amerikanischen Flugzeugen detonieren zu lassen. Regisseur Luu Trong Ninh schildert diese lebensgefährliche Tätigkeit aus ihrem Alltag heraus, zeigt, wie sie miteinander streiten, offen für einen gutaussehenden Kommandanten schwärmen oder ein Fahrrad entwenden, um in den Feldern herumzuradeln." Sam Ho „Nga Ba Dong Loc ist ein ans Operettenhafte grenzendes Werk, das den Soldatinnen jener legendären Kreuzung ein filmisches Denkmal setzt. Die militärischen Glanzleistungen der jungen Frauen stehen in einem seltsamen Kontrast zu ihrem girliehaften Verhalten. Gewiß, es ist ein propagandistischer Film, und er hat als solcher besonders für ein westliches Publikum eine eigentümlich faszinierende Wirkung." Dorothee Wenner

Vorfilm:
Wiedersehen in Ngu Thuy - Tro Lai Ngu Thuy
Le Manh Thich, Do Khanh Toan, Vietnam 1999, Dok, 28 min, OmeU
Die Artillerie-Mädchenkompanie von Ngu Thuy wurde im Krieg durch die Versenkung von fünf amerikanischen Kriegsschiffen berühmt. 1971 drehte Lo Minh über sie den preisgekrönten Film Mädchen von Ngu Thuy. Fast dreißig Jahren später begibt sich der Regisseur wieder nach Ngu Thuy und besucht die gleichen Frauen, die sein gesamtes Schaffen beeinflußt haben, um ihr heutiges Leben kennenzulernen. Gegenwart und Vergangenheit vermischen sich zu einem eindrucksvollen Dokument.
„Auch in Le Manh Thichs Dokumentarfilm Tro Lai Ngu Thuy sind es Frauen, die nach Kriegsende den mühsamen Wiederaufbau der zivilen Gesellschaft ohne große Worte übernommen haben. Thich kehrte dreißig Jahre, nachdem er den kämpfenden Frauen von Ngu Thuy ein filmisches Heldendenkmal gesetzt hatte, in das Dorf zurück. Ihr Lebensstandard hat sich seit den Kriegsjahren nicht großartig verbessert, über ihre tapferen Leistungen von damals wissen die Enkel kaum mehr Bescheid. Dennoch sind diese Frauen nicht verbittert." Dorothee Wenner

Lief zuletzt im September 2001