Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Workers Workers
  • 2.01.2014
    die naTo
  • 3.01.2014
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  • 4.01.2014
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  • 5.01.2014
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  • 7.01.2014
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  • 8.01.2014
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Workers

Leipzig Premiere

Mexico/BRD 2013, OmU, 120 min, Regie: José Luis Valle
mit Jesús Padilla, Susana Salazar, Bárbara Perrín Rivemar, Sergio Limon
Format:DCP

Sprache: Spanisch mit deutschen Untertiteln
Language: Castilian; Spanish with german subtitles

30 Jahre hat der aus El Salvador illegal nach Mexiko eingewanderte Rafael (Jesús Padilla) klaglos und zuverlässig seinen Dienst als Reinigungskraft für einen Glühbirnenkonzern in Tijuana verrichtet. Als er in Pension gehen will, erpresst ihn der Personalchef eiskalt und zwingt ihn weiterzuarbeiten. Auch seine Ex-Frau Lidia (Susana Salazar) steht als Haushälterin einer reichen Exzentrikerin Tag und Nacht zur Verfügung. Als deren Windhund alles erbt und sie ihn bedienen soll, ersinnt sie einen Racheplan, ebenso wie der schweigsame Analphabet Rafael, der es seinen Ausbeutern mit Sabotage heimzahlt.

Der selbst aus El Salvador stammende mexikanische Regisseur José Luis Valle debütiert eindrucksvoll mit einer stilistisch meisterhaften Arthouse-Meditation über ausgebeutete Arbeiter und die Ungerechtigkeit der Welt, ganz im Sinne von Karl Marx. Mit ausgeprägter Ästhetik und hypnotischer Monotonie versenkt er sich in das unbesungene Schicksal zweier alternder Menschen, die stets für andere ackerten, ihr Leben deshalb vergassen und nun erstmalig darüber nachdenken. Ein von subtilen Emotionen geprägtes Drama, das auch Porträt der mexikanischen Grenzstadt Tijuana ist.

"Der junge Regisseur José Luis Valle erzählt das satirische Märchen über Herrschaftsverhältnisse und späte Wendungen im Leben mit betörend schönen Bildern, die ihren Sog aus dem traumwandlerisch verzögerten, perfekt ausbalancierten Erzählrhythmus bekommen." TAGESSPIEGEL

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Lief zuletzt im Januar 2014