Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Layla Fourie Layla Fourie
  • Fr 16.08. 20:00
    die naTo
  • Sa 17.08. 20:00
    die naTo
  • Mo 19.08. 22:00
    die naTo
  • Di 20.08. 22:00
    die naTo
  • Mi 21.08. 22:00
    die naTo

Layla Fourie

BRD/Südafrika/F/Niederlande 2013, OmU, 105 min, Regie: Pia Marais
mit Rayna Campbell, August Diehl, Terry Norton, Jeroen Kranenburg, David Mello
Format:MPEG4

LAYLA FOURIE, Pia Marais dritter Spielfilm (nach DIE UNERZOGENEN und IM ALTER VON ELLEN), spielt im südafrikanischen Johannesburg der Gegenwart, und das heißt: im Dämmer der offiziell beseitigten Grenzen zwischen Schwarz und Weiß.

In diesem vagen Areal der unklar gewordenen Verläufe passiert eine schrecklich klare Sache: Layla, eine junge Schwarze (gespielt von Rayna Campbell), überfährt einen älteren Weißen. Keine böse Absicht, es war Nacht, sie war abgelenkt und der Mann stand plötzlich auf der Straße. Er hatte offenbar gerade selbst einen Pavian überfahren und war ausgestiegen, um nachzusehen. Sie hievt den Schwerverletzten ins Auto, der Mann stirbt, sie entsorgt ihn auf einer riesigen Müllkippe. Ihrem kleinen Sohn Kane (Rapule Hendricks), der bei alledem dabei war, schärft sie ein, niemandem etwas zu erzählen. Doch der Mitwisser hat das Handy des Toten an sich genommen. Layla wiederum wird sich, zunächst unwissentlich, in Eugene Pienaar (August Diehl), den Sohn des Toten, verlieben.

Marais, selbst in Südafrika geboren und in Berlin lebend (und in ihrer Filmsprache oft der "Berliner Schule" zugeordnet), nennt ihre Hauptfiguren in diesem klassischen Schuld- und Sühne-Plot Eugene und Layla, "der Wohl-", und "die in der Nacht Geborene". Das darf man wohl als Signal lesen für das Beispielhafte, Künstliche und Laborhafte der Geschichte – wobei sich Künstlichkeit und Realität ja nicht ausschließen. (Cosima Lutz)

Die Cinémathèque zeigt den Film auf Englisch mit deutschen Untertiteln in der naTo.


Weitere Informationen zu Layla Fourie

Lief zuletzt im August 2013