Cinémathèque Leipzig - Archiv

<< Dezember 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 heute morgen 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 >>
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

  • 12.10.2000
    die naTo
  • 13.10.2000
    die naTo
  • 14.10.2000
    die naTo
  • 15.10.2000
    die naTo
  • Mo 16.10. 20:00
    die naTo
  • Di 17.10. 20:00
    die naTo
  • Mi 18.10. 20:00
    die naTo

Keiner weniger (dtF)Yi ge dou bu neng shao

China 1999, dtF, 106 min, Regie: Zhang Yimou
mit Gao Enman, Wei Minzhi, Zhang Huike

Wei Minzhi, 13 Jahre alt, ist ein naives Mädchen vom Land, das Zivilcourage beweist. Widerwillig übernimmt die Rotwangige die Vertretung für den Dorflehrer Gao, der seine Mutter pflegen muß. Wei Minzhi ist in kleiner Weise für die Arbeit qualifiziert, kann sie doch selbst gerade mal lesen und schreiben. Eine geeignetere Lehrkraft läßt sich jedoch nicht finden. Niemand ist in dem öden Nest der chinesischen Provinz bereit, für einen Hungerlohn zu arbeiten. Bevor Gao abreist, schärft er seiner Stellvertreterin ein, unbedingt darauf zu achten, daß kein Schüler wegrennt. Er selbst hat schon seit Beginn des Schuljahres 12 Kinder verloren, die keine Lust zum Lernen hatten oder aus Armut gezwungen waren, arbeiten zu gehen. Gao will seine 28 Schüler alle wieder vorfinden, wenn er in einem Monat zurückkehren wird: "Keiner weniger!" So tut sie alles, um ihre Schützlinge zusammenzuhalten...
Chinas renommiertester Regisseur steht wie schon in DIE GESCHICHTE DER QUI JU ganz in der Tradition des Neorealismus wobei er diesmal ausnahmslos mit Laiendarstellern arbeitete. Der geradlinige, ruhige Erzählfluß erinnert an Werke iranischer Filmemacher wie Kiarostami oder Makhmalbaf. KEINER WENIGER ist so eine Rückbesinnung auf das was Film auch sein kann: Sehen - Einzelheiten wahrnehmen, Zusammenhänge herstellen, die Welt als Phänomen wahrnehmen.

Lief zuletzt im Oktober 2000