Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Die Nibelungen: Kriemhilds Rache Die Nibelungen: Kriemhilds Rache
  • Do 16.05. 20:00
    Grassi

Die Nibelungen: Kriemhilds Rache

Kinoorgel live

Weimarer Republik 1922-24, 73 min, Regie: Fritz Lang
mit Frida Richard, Margarethe Schön, Rudolf Klein-Rogge, Erwin Biswanger

Nachdem Siegfried von Hagen von Tronje (Hans Adalbert Schlettow) ermordet wurde, kennt seine Witwe Kriemhild (Margarete Schön) nur noch ein Ziel: Rache. Mit dem ererbten Nibelungenschatz will sie Mitstreiter gewinnen, um dadurch Rache an dem Mörder nehmen zu können. In diese Situation erreicht sie die Nachricht, dass der Hunnenkönig Etzel (Rudolf Klein-Rogge) um ihre Hand anhält. Noch bevor Kriemhild abreist, gelingt es Hagen Tronje, der die Absichten seiner Todfeindin durchschaut hat, den Nibelungenschatz im Rhein zu versenken. Nach der Geburt eines Sohnes bittet Kriemhild ihren Mann Etzel, er solle ihren Bruder Gunther (Theodor Loos) und dessen Gefolgschaft ins Hunnenland einladen. Als auch Hagen ungeladen am Hofe Etzels erscheint und der Hunnenkönig Kriemhilds Wunsch abschlägt, Hagen zu töten, lädt die rachsüchtige Frau den Burgunderkönig mitsamt Gefolgschaft zum Sonnenwendfest. Dort wird der burgundische Tross von den Hunnen niedergemetzelt. Hagen, der aus Rache für die Tat Kriemhilds Sohn tötet, und Gunther haben den Überfall überlebt ...

Mit KRIEMHILDS RACHE, dem zweiten Teil von Fritz Langs monumentalem Stummfilmwerk DIE NIBELUNGEN, schuf der Regisseur ein konsequent stilisiertes Fresko des sich schicksalhaft vollziehenden Untergangs, in dem nicht Liebe und Treue, sondern Hass und Rache die Triebfedern sind ... Stets bleiben die Personen in geometrische Bildkompositionen und architektonische Muster eingebunden, wodurch ein Höchstmaß an optischer Strenge und suggestiver Raumwirkung erzielt wird.“ (Lexikon des internationalen Films)

In Kooperation mit dem GRASSImuseum für Musikinstrumente zeigen wir den Film in einer 16mm-Archivkopie.

An der historischen Welte-Kinoorgel spielt Prof. Wolf-Günter Leidel aus Weimar. Einführungen: Veit Heller vom GRASSImuesum & Claudia Cornelius vom Cinémathèque Leipzig e.V.

Lief zuletzt im Mai 2013