Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

De engel van Doel De engel van Doel
  • So 21.10. 20:00
    die naTo
  • Mo 22.10. 20:00
    die naTo
  • Di 23.10. 22:00
    die naTo
  • Mi 24.10. 22:00
    die naTo
  • Fr 26.10. 22:00
    die naTo
  • Sa 27.10. 22:00
    die naTo

De engel van Doel

Leipzig-Premiere

Belgien/Niederlande 2011, OmU, Dok, 77 min, Regie: Tom Fassaert

Das belgische Dörfchen Doel ist dem expandierenden Hafen von Antwerpen im Weg. Ein Abrissbeschluss steht - die Vergangenheit muss der Zukunft weichen. Emilienne, eine rüstige Dame, sieht das anders. Sie will nicht umziehen, viel zu wohl fühlt sie sich in ihrem Haus mit wildem Garten. Aber die Arbeiten schreiten voran und Doel wirkt schon jetzt wie ausgestorben. Nur die ältesten Bewohner, darunter Emiliennes Freundin Colette und der betagte Dorfpfarrer, bilden eine ausharrende Schicksalsgemeinschaft. Als der Pfarrer stirbt und Colette aufzugeben scheint, bleibt Emilienne allein zurück. DE ENGEL VAN DOEL erzählt nicht nur von den Opfern des Fortschrittsglaubens, sondern zeigt mit Emilienne eine aktive und mit allen Wassern gewaschene Vertreterin der jüngst aufflackernden Protestkultur. Hoffnungslos und absurd, brisant wie zeitgemäß wirkt der Kampf um die letzten Häuser Doels. Das Schwarzweiß-Format unterstützt die unwirtliche Stimmung und der Kamera gelingen eindringliche Momentaufnahmen: Wenn sich ein gigantisches Frachtschiff am Rande von Doel lautlos durch den Nebel schiebt oder die Blümchentapete in einem Abrisshaus zur Kulisse einer improvisierten Bandprobe wird, während Emilienne, der letzte Engel von Doel, weiterhin beharrlich ihre Hühner füttert.

DE ENGEL VAN DOEL ist ein melancholischer Dokumentarfilm von Tom Fassaert. Der Regisseur wurde am 25. August 1979 in Naarden geboren und wuchs in den Niederlanden und in Südafrika auf. Nach einem Geografie-Studium an der Universität von Amsterdam studierte Fassaert Dokumentarfilmregie an der niederländischen Filmakademie in Amsterdam, wo er 2006 sein Studium abschloss. DE ENGEL VAN DOEL ist sein erster abendfüllender Film.

Die Cinémathèque zeigt den Film auf Flämisch mit deutschen Untertiteln in der naTo. Es handelt sich um eine digitale Projektion.

Weitere Informationen zu De engel van Doel

Lief zuletzt im Oktober 2012