Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Beasts of the Southern Wild Beasts of the Southern Wild
  • Fr 18.01. 21:45
    die naTo
  • Sa 19.01. 21:45
    die naTo
  • So 20.01. 21:45
    die naTo
  • Mo 21.01. 20:00
    die naTo
  • Di 22.01. 20:00
    die naTo
  • So 27.01. 22:00
    die naTo
  • Mo 28.01. 22:00
    die naTo
  • Di 29.01. 20:00
    die naTo
  • Mi 30.01. 20:00
    die naTo

Beasts of the Southern Wild

USA 2012, OmU, 93 min, Regie: Benh Zeitlin
mit Quvenzhané Wallis, Dwight Henry, Levy Easterly, Gina Montana, Philip Lawrence

Willkommen im Badetrog! "The Bathtub" nennt sich das ungebändigte Sumpfgebiet, in der Benh Zeitlins atemberaubendes, mit dem Grand Jury Prize in Sundance und der Camera d'Or in Cannes ausgezeichnetes Regiedebüt BEASTS OF THE SOUTHERN WILD spielt. Es ist ein von der Außenwelt abgeschnittenes Biotop voller Wunder und Wunderlichkeiten, angesiedelt zwischen Legenden, Mythen und Märchen, wie wir sie mit den Swamplands von Louisiana verbinden; hypnotisch wie die magisch überhöhten Kulissen von Emir Kusturica. Alles ist möglich an diesem Ort, der sich konsequent jeder Zuschreibung entzieht. Und wir können uns einfach mitreißen lassen von der entrückten Handlung und den bezaubernden Figuren. Die Menschen im Bathtub wirken angeschwemmt wie das Treibgut, aus dem sie ihre Hütten zimmern. Eine lose Gemeinschaft im Urzustand, ohne Besitz, ohne Hightech, ohne Perspektive. Denn die Segnungen und die Strukturen der uns vertrauten Zivilisation gibt es nicht mehr. Und mittendrin die sechsjährige Heldin dieser Postapokalypse mit wild abstehender Mähne, ausgefransten Jeans, Gummistiefeln und dem ausgefallenen Namen Hushpuppy, wie die in den Südstaaten so gern verzehrten frittierten Maisbällchen. Das Mädchen lebt in einem kleinen Verschlag nur einen Steinwurf entfernt von ihrem trinkenden, strengen und doch liebevollen Vater. Der schwerkranke Mann will seine Tochter auf die Zeit vorbereiten, in der er nicht mehr da sein wird. Unheil liegt in der Luft. Die geschmolzenen Polarkappen haben seit Urzeiten eingefrorene Monster aus dem ewigen Eis entlassen. Als Botschafter des Weltuntergangs ziehen sie eine Spur der Verwüstung durch das Land und müssen bald im Bathtub eintreffen wie auch die angekündigte Flut, deren Wellen Hushpuppys Zuhause niederzureißen drohen. Ausschließlich mit Laien besetzt (Hushpuppy-Darstellerin Quvenzhané Wallis wurde auf der Straße entdeckt; Dwight Henry, Hushpuppys Vater, gehört die Konditorei gegenüber dem Produktionsbüro) und auf abenteuerliche Weise entstanden, ist BEASTS OF THE SOUTHERN WILD ein Original; eine Kostbarkeit, die wir erleben, als würden wir unseren ersten Film sehen. Eine fiebernde, amerikanische Bayou-Ballade, wie sie sich Bob Dylan in seinen besten Tagen nicht schöner hätte zusammenreimen hätte können.

Die Cinémathèque zeigt den Film im englischen Original mit deutschen Untertiteln. Es handelt sich um eine digitale Projektion.

Weitere Informationen zu Beasts of the Southern Wild

Lief zuletzt im Januar 2013