Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Let My People Go! Let My People Go!
  • 3.10.2012
    die naTo
  • Fr 12.10. 22:00
    die naTo
  • Sa 13.10. 22:00
    die naTo
  • So 14.10. 22:00
    die naTo
  • Mo 15.10. 22:00
    die naTo
  • Di 16.10. 22:00
    die naTo
  • Mi 17.10. 22:00
    die naTo

Let My People Go!

Leipzig-Premiere

Frankreich 2011, OmU, 84 min, Regie: Mikael Buch
mit Amira Casar, Carmen Maura, Jean-François Stévenin, Nicolas Maury, Clément Sibony

Wenn Woody Allen und Pedro Almodóvar in jungen Jahren zusammen eine Komödie gedreht hätten – es wäre mit Sicherheit so etwas wie LET MY PEOPLE GO! herausgekommen. Mit einer Megaportion Charme und einem umwerfenden Cast verzaubert uns Regisseur Mikael Buch zusammen mit Co-Drehbuchautor Christophe Honoré (MA MÈRE).

Sie erzählen von Ruben, einem französischen Juden, den es nach Finnland verschlagen hat, wo er in romantischer Harmonie mit seinem hübschen Lover Teemu (Jarkko Niemi) lebt. Jeden Morgen schlüpft er in seine Postbotenuniform und schwingt sich auf sein Rad, um die Briefe auszutragen. Nach einem Missverständnis, einem vermeintlichen Diebstahl und Totschlag trennen sich die beiden, und findet sich Ruben - der dem jungen Jean-Pierre Léaud erstaunlich ähnelt - flüchtend im nächsten Flieger nach Paris wieder. Dort lernen wir Rachel (Carmen Maura) und Nathan (Jean-François Stévenin) kennen, seine chaotischen Eltern, die eine familieneigene Reinigung betreiben. Dazu kommen noch zwei ausgesprochen anstrengende Geschwister, die Ruben (Nicolas Maury) das Leben schwer machen. Der Graben zwischen den gläubigen und liebevollen Eltern und ihren unmöglichen Sprösslingen, die daraus entstehenden Konflikte sowie Rubens und Teemus schmerzhafte und lustvolle Versuche, ein Leben nach der Beziehung zu gestalten, lassen die Zuschauer_innen mitleiden und in gleichem Maße mitlachen. Auf Rachels Drängen, ihr unbeholfener Sohn möge sein Leben endlich auf die Reihe bekommen, flüchtet sich Ruben mehr und mehr in Tagträume, die sich v.a. um seinen jüdischen Hintergrund drehen. Etwa eine Disco-Sequenz mit ägyptischem Einschlag oder eine Dauerwerbesendung für ein jüdisches Spray mit Rachel als Hauptdarstellerin. Selbst als sich Ruben und Teemu kurzzeitig nach anderen Männern umsehen, geht alles drunter und drüber. Man kann nicht anders: Man wünscht sich, dass die Liebenden trotz aller kulturellen und sprachlichen Unterschiede wieder zueinander finden.

Die Cinémathèque zeigt den Film auf Französisch, Englisch und teilweise Finnisch mit deutschen Untertiteln in der naTo. Es handelt sich um eine digitale Projektion.


Weitere Informationen zu Let My People Go!

Lief zuletzt im Oktober 2012