Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Gosti samo što nisu stigli & Slovenka Gosti samo što nisu stigli & Slovenka
  • Mo 24.09. 19:30
    die naTo
  • Mi 26.09. 22:00
    die naTo

Gosti samo što nisu stigli & SlovenkaCall Girl

Bioskop Balkanale (West)

BRD/Kroatien/Serbien/Slowenien/Bosnien-Herzegowina 2009, OmeU, 90 min, Regie: Damjan Kozole
mit Peter Musevski, Nina Ivanišin, Primož Pirnat, Maruša Kink, Uroš Fürst

Als Vorfilm zu SLOVENKA zeigen wir in Kooperation mit OSTPOL e.V. in einer Leipzig-Premiere den Kurzfilm GOSTI SAMO ŠTO NISU STIGLI - GUESTS ARE ABOUT TO ARRIVE (Tea Lukač Serbien/BRD 2011) im serbischen Original mit englischen Untertiteln.

Julia Walter, die Drehbuchautorin des Filmes ist für ein Publikumsgespräch am 26.9. eingeladen.


Ljubljana zur Zeit der slowenischen EU-Ratspräsidentschaft: Die junge selbstbewusste Slowenin Aleksandra (Nina Ivanišin) studiert Anglistik und fährt fast jedes Wochenende nach Krško zu ihrem Vater (Peter Musevski), der sich für sie eine bessere Zukunft wünscht, ihre Wäsche bügelt und ihr bei jedem Besuch versucht Geldscheine zuzustecken. Fern von zu Hause führt Aleksandra ein Doppelleben, in dem sie als Call Girl arbeitet und dafür auch Seminare und Prüfungen schwänzt. Ihre Identität als SLOVENKA - „slowenisches Mädchen“ ist in Gefahr als die Polizei sie sucht, nachdem einer ihrer Kunden, ein EU-Politiker an einer Überdosis Viagra stirbt. Von Kriminellen, die Slovenkas Anzeigen in Tageszeitungen mit ihrer Person in Verbindung setzen konnten, erpresst, gerät sie in einen Teufelskreis, in dem fällige Ratenzahlungen und erzwungene Gefälligkeiten zunächst zu einem Kontrollverlust der jungen Frau über ihr eigenes Leben führen.

Damjan Kozoles Film widmet sich dem Thema Prostitution ohne reißerisch oder pathetisch zu sein. Beim landesweiten Casting bewarben sich mehr als 50 junge Schauspielerinnen für die Rolle der Aleksandra. Nina Ivanišin, die zu dem Zeitpunkt noch an der renommierten AGRFT (Akademie für Theater, Radio, Film und Fernsehen) in Ljubljana studierte, konnte den Regisseur überzeugen. Sie trägt den Film mit ihrem ambivalenten Spiel. So verdeutlicht sie in jeder Szene, dass Aleksandras coole Attitüde und berechnende Manipulation nur eine Facette ihrer Persönlichkeit sind. An Nina Ivanišins Seite spielt mit Peter Musevski der bekannteste slowenische Theater- und Filmschauspieler der Gegenwart.

Die Cinémathèque zeigt den Film im slowenischen Original mit englischen Untertiteln in der naTo. Es handelt sich um eine digitale Projektion.

Weitere Informationen zu Gosti samo što nisu stigli & Slovenka

Lief zuletzt im September 2012