Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Das traurige Leben der Gloria S. Das traurige Leben der Gloria S.
  • 1.03.2012
    die naTo
  • 2.03.2012
    die naTo
  • 4.03.2012
    die naTo
  • 5.03.2012
    die naTo
  • 6.03.2012
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  • So 18.03. 22:00
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  • Mo 19.03. 22:00
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  • Di 20.03. 22:00
    die naTo
  • Mi 21.03. 22:00
    die naTo

Das traurige Leben der Gloria S.

Leipzig Premiere

BRD 2011, 75 min, Regie: Ute Schall, Christine Groß
mit Inga Busch, Nina Kronjäger, Christine Groß, Susan Todd

Die Filmregisseurin Charlotte W. plant einen Dokumentarfilm über das Leben einer typischen Hartz IV-Empfängerin zu drehen. Gloria S. ist Schauspielerin an einem Off-Theater, wo eine mäßig engagierte und ebenso talentierte Truppe jeden Abend das Elend leerer Kassen und schlechter Vorführungen durchlebt. Als sie das Castingangebot von Charlotte liest, reift in ihr der Plan, sich dort zu „bewerben“ und Geld mit dem Vorspielen eines traurigen Lebens in einer Doku-Soap zu verdienen. Die Schauspielerin erfüllt die Erwartungen an sozial schwache Menschen für die ahnungslose Regisseurin perfekt. Ein Filmteam rückt bei ihr zu jeder Tag- und Nachtzeit an, um die prekären Lebensverhältnisse zu dokumentieren. Gloria schafft es nicht ganz, ihr Doppelleben vor den Theater-Kollegen und Freunden zu verheimlichen. Die wollen auch ein Stück vom Kuchen, und so erfinden sie auf die Schnelle einen Ehemann (Ex-Knacki), eine Tochter (schwanger) und deren Freund (kleinkriminell). Die vollkommene Trostlosigkeit: Alkohol, Arbeitslosigkeit, häusliche Gewalt, ungewollte Schwangerschaft – das Filmteam ist restlos begeistert, denn prekär ist hierfür gar kein Ausdruck! Der Dreh könnte ewig weitergehen, würde sich das Blatt nicht wie durch Zufall plötzlich wenden.

DAS TRAURIGE LEBEN DER GLORIA S. ist eine überdrehte Komödie über starke Frauen in der Krise, zwischen Glamour und Hartz IV, Kunst und Katastrophen, schlechtem Theater und dem harten Leben. Die Regisseurinnen Ute Schall und Christine Groß haben Erfahrungen mit der Frauen-Filmgruppe hangover ltd.* und der Berliner Volksbühne gemacht und wissen genau, wovon sie erzählen!

Leipzig-Premiere in der naTo. Wir zeigen den Film in einer digitalen Projektion.

Lief zuletzt im Mrz 2012