Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

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Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

The Ballad of Genesis and Lady Jaye The Ballad of Genesis and Lady Jaye
  • 5.01.2012
    die naTo
  • 6.01.2012
    die naTo
  • 8.01.2012
    die naTo
  • 9.01.2012
    die naTo
  • 10.01.2012
    die naTo
  • 11.01.2012
    die naTo

The Ballad of Genesis and Lady Jaye

Leipzig-Premiere

Frankreich/USA 2011, OmU, Dok, 75 min, Regie: Marie Losier
mit Genesis Breyer P-Orridge, Lady Jaye Breyer P-Orridge, Edley Odowd, David Max, Markus Persson, Alice Genese, Tony Conrad, Peaches u.a.

"THE BALLAD OF GENESIS AND LADY JAYE ist ein Film über Genesis Breyer P-Orridge, bekannt durch Throbbing Gristle und Psychic TV, und seine Lebens- und Arbeitspartnerin Lady Jaye (geboren als Jacqueline Breyer). Man mag einen Film über die Geschichte der Industrial Music erwarten, über Genesis als Bindeglied zwischen Pre-und Postpunk-Ära, über den Underground seit den 1970er Jahren. Das ist er auch, aber erzählt aus der Perspektive einer großen romantischen Liebe, die in den 1990er Jahren ihren Anfang nahm. Genesis und Lady Jaye beginnen durch Operationen eins zu werden, ein Drittes, ein Pandrogyn. THE BALLAD OF GENESIS AND LADY JAYE ist auch ein Film von Marie Losier, einer Filmautorin, deren Handschrift es ist, spielerisch ein sehr persönliches Verhältnis zu ihren Undergroundvorbildern aufzubauen. Küchen- und Gartenaufnahmen werden abgelöst von Home-Movie-Performances, magischen Tricks und Archivaufnahmen. Der Film hält seinen Bewegungsrhythmus - unterstützt durch Genesis' Cut-Up-Erzählungen - auch dann noch aufrecht, als er durch Lady Jayes überraschenden Tod zu einem Film über die Trauer wird. Nun geht es um die Frage, wie man stirbt, wenn zwei eins geworden sind - und wie man weiterlebt." (Stefanie Schulte Strathaus, Berlinale 2011)

William S. Burroughs über Genesis P-Orridge:
"Er ist der einzige Mensch, den ich je kennengelernt habe, den ich als Held verehren würde… Ein Phänomen. Ich war schon immer von der Idee angetan, dass die wichtigste Arbeit die ist, wie man lebt, und man soll das Leben als ein Werk leben und versuchen, jeden Aspekt davon so interessant wie möglich zu gestalten."

Leipzig-Premiere in der naTo, digitale Projektion mit deutschen Untertiteln.

Weitere Informationen zu The Ballad of Genesis and Lady Jaye

Lief zuletzt im Januar 2012