Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Yume Yume
  • 8.12.2011
    die naTo
  • 10.12.2011
    die naTo
  • 12.12.2011
    die naTo
  • 13.12.2011
    die naTo
  • 14.12.2011
    die naTo

Yume

Filme für Menschenrechte

BRD 2010, OmU, Dok, 65 min, Regie: Annkatrin Hausmann, Shirin Saghaie

YUME (japanisch für Traum) ist ein Dokumentarfilm über die Sehnsüchte und Hoffnungen dreier junger Frauen um die 30, die in verschiedenen Hauptstädten der Welt leben und die der Wunsch nach einem unabhängigen, selbstbestimmten Leben vereint.
Tonko versucht sich beharrlich als Popsängerin durchzuschlagen. In der Hoffnung, entdeckt zu werden, durchstreift sie nachts die Neon-Welt von Tokio und singt auf der Straße.
In Havanna hat Analía ihr Kunststudium abgeschlossen und wartet darauf, nach zwei Jahren Sozialdienst endlich ausreisen und ihre grosse Liebe wiedersehen zu können.
Ayin führt in Teheran ein äußerlich angepasstes Leben, kompensiert ihren Frust über die patriarchalischen Strukturen jedoch als Kickboxerin im Ring. Eigentliches Zentrum des Films sind drei Szenen, in denen die Protagonistinnen mit ihren Eltern über die Zukunft sprechen. Alle drei Gespräche zwischen Eltern und Kindern laufen auf den Ausspruch Analías hinaus: "Ich will mein eigenes Leben leben."

Der gemeinsame Dokfilm von Annkatrin Hausmann und Shirin Saghaie feierte dieses Jahr seine Uraufführung im Wettbewerb des Max-Ophüls-Festivals in Saarbrücken. Dieses Festival schafft eine Plattform für Filmschaffende, die noch am Anfang ihrer Laufbahn stehen, aber bereits künstlerisch vielversprechend sind. Die beiden Absolventinnen der Kunsthochschule für Medien Köln werden in YUME ästhetisch nie „laut“, nehmen sich zurück und hören lieber genau hin. Ihre Porträts fangen die Tonart und Grundfarben der Städte ebenso schön ein wie die Stimmung ihrer Bewohnerinnen.

Leipzig-Premiere in der naTo, digitale Projektion.

Lief zuletzt im Dezember 2011