Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Le premier venu Le premier venu
  • So 22.05. 21:45
    die naTo
  • Mo 23.05. 21:45
    die naTo
  • Di 24.05. 21:45
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  • Mi 25.05. 21:45
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Le premier venu

Leipzig-Premiere

Frankreich 2008, OmU, 121 min, Regie: Jacques Doillon
mit Gérald Thomassin, Guillaume Saurrel, Clémentine Beaugrand

Camille, ein Mädchen aus bürgerlichem Haus, ist angeödet von ihrem Leben. Auf der Suche nach Intensität beschließt sie, ihre Liebe zu verschenken – nicht an den Schönsten, sondern an den Erstbesten. An jemanden, von dem sie glaubt, dass er sie brauche. Da kommt Costa gerade recht, ein Herumtreiber, der in einem Bunker haust und auf den ersten Blick weder liebenswert noch zu lieben fähig ist. Fasziniert von Camille, verfolgt ein Polizist die beiden...
Doillon in Reinform. Seine Handschrift ist unverkennbar: zentral die Dialoge, die Komposition von Gesten, Blicken und Worten sowie das Schauspiel. Das ist hier wörtlich zu nehmen. Camille setzt es in Gang: Sie inszeniert, arrangiert, intrigiert, dirigiert. Costa und der Polizist übernehmen ihren jeweiligen Part. Verschiedene amouröse Konstellationen werden durchgespielt, in den wie Salven abgeschossenen Dialogen die Liebe, ihre Voraussetzungen, ihr Scheitern verhandelt. Es entsteht ein spannungsgeladenes Beziehungsdreieck und eine komplizierte Gefühlslage, die allmählich außer Kontrolle gerät. Und das nicht erst, als eine Pistole ins Spiel kommt. Es ereignet sich Unerwartetes, wo Menschen in Beziehung treten – für diesen Überschuss, auch jenseits der eigenen Inszenierung, ist Doillon Spezialist. (Birgit Kohler, Forum der Berlinale 2008)

Lief zuletzt im Mai 2011