Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Un homme qui crie Un homme qui crie
  • Do 28.04. 20:00
    die naTo
  • Fr 29.04. 20:00
    die naTo
  • Sa 30.04. 20:00
    die naTo
  • 1.05.2011
    die naTo
  • 2.05.2011
    die naTo
  • 3.05.2011
    die naTo
  • 4.05.2011
    die naTo

Un homme qui crieA Screaming Man

Belgien/Frankreich/Tschad 2010, OmU, 92 min, Regie: Mahamat-Saleh Haroun
mit Emil Abossolo M'Bo, Youssouf Djaoro, Diouc Koma, Djeneba Kone

Vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs im Tschad erzählt Mahamat-Saleh Haroun (BYE BYE AFRICA) in seinem vierten Langfilm das persönliche Drama eines Vaters. Der in die Jahre gekommene Adam ist Bademeister in einem Luxushotel in N'Djamena, der Hauptstadt des Tschad. Als chinesische Investoren das Hotel übernehmen, wird er durch seinen Sohn ersetzt und soll künftig als Parkplatzwächter der Herberge arbeiten. Adam fühlt sich degradiert und gedemütigt. Zeitgleich steht das Land am Rande eines Bürgerkriegs, bewaffnete Rebellen fordern die Regierung heraus. Die Regierung verlangt von jedem Bürger, sie im Kampf gegen die Rebellen zu unterstützen entweder mit Geld oder mit einem Sohn im kampffähigen Alter. Adam hat kein Geld, er hat nur seinen Sohn...
UN HOMME QUI CRIE war der erste Film aus dem Tschad im offiziellen Wettbewerb des Filmfestivals von Cannes und wurde mit dem Preis der Jury ausgezeichnet. Ein behutsamer Film über den Schmerz eines Vaters und die Verzweiflung eines ganzen Volkes.
Der 1961 im Tschad geborene Mahamat-Saleh Haroun studierte Film und Journalismus in Frankreich. In Cannes war er bereits im Rahmen von "Quinzaine des Réalisateurs" mit seinem Film ABOUNA vertreten. Der Film wurde beim FESPACO 2003 mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Einem internationalen Publikum wurde Haroun mit DARATT (SAISON SÈCHE) bekannt, der in Venedig 2006 den Sonderpreis der Jury erhielt.

Französische Originalfassung, deutsche Untertitel.

Lief zuletzt im Mai 2011