Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Elly... Elly...
  • 9.03.2011
    die naTo
  • 11.03.2011
    die naTo
  • 13.03.2011
    die naTo
  • 14.03.2011
    die naTo
  • 15.03.2011
    die naTo

Elly...Darbareye Elly (About Elly)

Leipzig-Premiere

Frankreich/Iran 2009, OmU, 119 min, Regie: Asghar Farhadi
mit Taraneh Alidousti, Golshifteh Farahani, Mani Haghighi

Drei junge iranische Paare machen sich fröhlich auf zu einem Wochenende am Meer. Neben ihren Kindern ist auch der in Deutschland lebende Ahmad mit dabei, nach einer gescheiterten Ehe auf der Suche nach einer neuen Frau. Aus diesem Grund bringt Sepideh auch Elly, die hübsche Erzieherin ihrer Tochter, mit. Ihr heimlicher Plan, sie mit Ahmad zu verkuppeln, bietet den anderen eine großartige Plattform für Scherze und Anspielungen. Elly fühlt sich jedoch offensichtlich nicht wohl dabei. Sie möchte am liebsten schnell nach Hause, wird aber von der Freundin zum Bleiben überredet. Am nächsten Morgen spielt Elly mit den Kindern am Strand und plötzlich wird die scheinbare Idylle durchbrochen: einer der Jungen treibt leblos im Wasser. Nach einer dramatischen Rettungsaktion durch die anderen Erwachsenen ist Elly unauffindbar. Während der Suche nach ihr, erfahren die Freunde mehr und mehr über die junge Frau und größer werden dabei Ängste und Misstrauen. Wer ist Elly wirklich? Die leicht überdrehte Fröhlichkeit des vergangenen Abends weicht einer immer bedrohlicher erscheinenden Atmosphäre.
ELLY ... ist ein schöner, kluger und intensiver Film aus der Mitte der iranischen Gesellschaft, der Themen wie Wahrheit und Lüge, Freundschaft und Vertrauen mit Spannung verhandelt, ohne dem Zuschauer vorgefasste Meinungen aufzuzwingen. Ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären der Berlinale 2010 für die Beste Regie.

Lief zuletzt im Mrz 2011