Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Guru – Bhagwan, His Secretary & His Bodyguard Guru – Bhagwan, His Secretary & His Bodyguard
  • 16.12.2010
    die naTo
  • Sa 18.12. 20:00
    die naTo
  • So 19.12. 20:00
    die naTo
  • Di 21.12. 21:00
    die naTo
  • Mi 22.12. 21:00
    die naTo

Guru – Bhagwan, His Secretary & His Bodyguard

Leipzig-Premiere

Schweiz 2010, OmU, Dok, 98 min, Regie: Sabine Gisiger, Beat Häner

Die wilden 70er Jahre. Die Suche nach einem neuen Bewusstsein, nach Spiritualität und sexueller Befreiung. In England hört der junge Hugh auf einer Audiokassette den spirituellen Lehrer Bhagwan Shree Rajneesh. Er reist auf der Suche nach sich selbst nach Indien. Die junge Inderin Sheela wird von ihrem Vater zum charismatischen Guru gebracht und weiß mit einundzwanzig: Bei diesem Mann zu sein ist alles, was sie will.
In seinem Ashram in Poona hält Bhagwan seine Jünger zu Meditation und tantrischer Sexualität an, um sie zu höherem Bewusstsein zu führen. Hugh erlebt den Aufstieg des Gurus als Leibwächter. Sheela wird zur persönlichen Sekretärin und zur mächtigen Chefin von Bhagwans Modellkommune, die in den achtziger Jahren in den Bergen Oregons entsteht: 5.000 junge Menschen wollen eine ideale Lebensgemeinschaft bilden, die der Welt als Beispiel dienen soll. Der Guru, in der westlichen Presse der 70er Jahre als "Sex-Guru" verpönt, macht nun mit seinen Rolls-Royces Schlagzeilen und der Traum endet in einem Alptraum, für Hugh in einem seelischen Zusammenbruch, für Sheela im Gefängnis. Wann begann es, schief zu laufen?
Sabine Gisiger hat bereits in DO IT und GAMBIT gezeigt, wie sehr Wissenschaft und weltanschauliche Ideale dazu tendieren, sich aufgrund einer wohl eben institutionellen Eigendynamik zu pervertieren. Insofern bleibt sie sich mit ihrem neuen Film, den sie zusammen mit dem in Basel geborenen Beat Häner gedreht hat, treu. (cineast.ch)

Lief zuletzt im Dezember 2010