Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Metropolis Metropolis
  • 7.12.2012
    die naTo

Metropolis

Stummfilm live / Benefiz-Aufführung der INGENIEURE OHNE GRENZEN

BRD/Deutschland 1927/2010, deutsch, 146 min, Regie: Fritz Lang
mit Heinrich George, Rudolf Klein-Rogge, Brigitte Helm, Gustav Frölich

Hoch über Metropolis thront Joh Fredersen (Alfred Abel), der die Stadt der Zukunft kontrolliert und alle politische und wirtschaftliche Macht besitzt. Unter der Erde müssen die Arbeiter wie Sklaven für ihn schuften. Doch ausgerechnet sein Sohn Freder (Gustav Fröhlich) verliebt sich in Arbeiterführerin Maria (Brigitte Helm). Gleichzeitig arbeitet der Erfinder Rotwang (Rudolf Klein-Rogge) an einem stählernen Roboter, dem er auf Fredersens Anweisung das Aussehen von Maria gibt. Als der Roboter die Arbeiter aufwiegelt und diese ihre Maschinen verlassen und Metropolis überfluten, steht die Stadt der Zukunft vor dem Untergang…

METROPOLIS ist einer der einflussreichsten Stummfilme aller Zeiten und gilt als stilbildend für das Genre des Science-Fiction-Films. So findet man in zahlreichen Filmen oder Musikvideos bis heute immer wieder METROPOLIS-Zitate. Dies hatte die Folge, dass dies der erste und bislang einzige Film ist, der es schaffte, von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt zu werden. Dabei ist METROPOLIS von Fritz Lang nach seiner Premiere auf der Berlinale im Jahr 1927 nie komplett zu sehen gewesen. Er floppte an der Kinokasse, woraufhin die Ufa ihn rigoros umschnitt - wegen des ausbleibenden Erfolgs der millionenschweren Produktion stand sie am Rande einer Pleite. Auch in Amerika wurde das Werk massiv verändert. Eine halbe Stunde der Originalversion schien für immer verloren - bis 2008 in Argentinien verschollene Teilstücke gefunden wurden. Diese wurden 2010 von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in eine restaurierte Fassung des Films integriert.

Die Cinémathèque zeigt den Film mit deutschen Zwischentiteln in der naTo. Der Film wird live von Richard Siedhoff am Flügel begleitet.

Der Veranstalter ist die Regionalgruppe Leipzig der Ingenieure ohne Grenzen e.V. Sie unterstützen mit Ihrem Eintritt von 8/6€ den Bau einer Wasserversorgung für einen Kindergarten in Tomegbé, Togo. Mehr Informationen dazu finden Sie unter: (www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de/Regionalgruppen/Leipzig/Projekte)

Kartenreservierung: leipzig@ingenieure-ohne-grenzen.org oder 0177 7313396

Lief zuletzt im Dezember 2012