Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

The Time That Remains The Time That Remains
  • 9.05.2010
    die naTo
  • 10.05.2010
    die naTo

The Time That Remains

Arabische Filmwoche 2010

Belgien/Frankreich/Großbritannien/Palästina 2009, OmeU, 109 min, Regie: Elia Suleiman
mit Elia Suleiman, Leila Muammar, Saleh Bakri, Yasmine Haj

Semi-biographisch erzählt Elia Suleiman in vier Episoden vom Werdegang seiner Familie – ausgehend vom Jahre 1948 bis heute. Inspiration waren ihm dabei die Tagebücher seines Vaters – beginnend mit seiner Zeit als Widerstandskämpfer – sowie Briefe der Mutter an Familienmitglieder, die damals gezwungen waren, das Land zu verlassen.
In Kombination mit persönlichen Erinnerungen Suleimans entsteht ein Porträt des täglichen Lebens der Palästinenser, die als „israelische Araber“, als eine Minorität, in ihrer eigenen Heimat leben.
Elia Suleiman, geboren 1960 in Nazareth (Israel), begann seine Filmkarriere in New York, wo er von 1982 bis 1993 lebte und zwei Kurzfilme drehte (INTRODUCTION TO THE END und HOMAGE BY ASSASSINATION). 1994 kehrte er nach Jerusalem zurück und wurde Dozent an der palästinensischen Birzeit-Universität. Seine Erfahrungen nach seiner Rückkehr fasste Suleiman 1996 in seinem ersten Spielfilm, der politischen Komödie CHRONIK EINES VERSCHWINDENS zusammen. Berühmt wurde Suleiman 2002 mit dem Film GÖTTLICHE INTERVENTION, einer anekdotenhaft zusammengesetzte Tragikomödie, in der er den Alltag des Grenzkonflikts zwischen Palästinensern und Israelis beschreibt.

Aufführung im Rahmen der Arabischen Filmwoche 2010 in der naTo, in Kooperation mit eurient e.V.

Lief zuletzt im Mai 2010