Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Schwerkraft Schwerkraft
  • Do 25.03. 21:30
    die naTo
  • So 28.03. 20:00
    die naTo
  • Mo 29.03. 20:00
    die naTo
  • Di 30.03. 20:00
    die naTo
  • Mi 31.03. 20:00
    die naTo
  • 1.04.2010
    die naTo
  • 3.04.2010
    die naTo
  • 4.04.2010
    die naTo
  • 5.04.2010
    die naTo
  • 7.04.2010
    die naTo

Schwerkraft

Leipzig-Premiere

BRD 2008, 100 min, Regie: Maximilian Erlenwein
mit Fabian Hinrichs, Jürgen Vogel, Nora von Waldstätten

Frederik Feinermann (Fabian Hinrichs) ist ein aufstrebender junger Banker, dessen Leben in geordneten Bahnen verläuft. Als sich ein Bankkunde, dem Frederik freundlich den Kredit kündigt, vor seinen Augen umbringt, knallt in Frederik eine Sicherung durch. Er beschließt kurzfristig bei seinem alten Kumpel und Ex-Knacki Vince (Jürgen Vogel) eine Ausbildung der besonderen Art zu absolvieren: zum Gangster. Zwar nicht staatlich anerkannt, aber mit einem großen Praxisanteil. Und tatsächlich: Die zwei entwickeln sich zum unschlagbaren Team, dessen Geldbeschaffungsmaßnahmen innovativ, kreativ und gewalttätig sind. Irgendwo in Mitten der Gewalt scheint Frederik so etwas wie "sich selbst" wieder zu finden.
Doch was als Spaß beginnt, entwickelt sich zur Sucht - und langsam zum bitteren Ernst. Beflügelt durch seine neue Karriere versucht er, endlich auch seine alte Jugendliebe Nadine (Nora von Waldstätten) zurück zu gewinnen. Aber was sagt die zu seinem zweiten Bildungsweg?

Mit SCHWERKRAFT gewann Maximilian Erlenwein den Max-Ophüls-Preis 2010. Die Jury befand: SCHWERKRAFT überzeugt durch absolute Stilsicherheit und erinnert in seinen besten Momenten an Filme der Coen-Brüder. Der Film erzählt von den irrationalen Abgründen im menschlichen Charakter genauso wie den Sehnsüchten und der volatilen Suche nach einem intensiven Leben, Freiheit und Liebe. Der Film taucht seine Geschichte in absurden, schwarzen Humor und erzählt sie doch mit Wärme, Romantik und Herzlichkeit, was eine delikate Genre-Mischung und einen schwierigen Akt der Balance für den Regisseur und die Darsteller bedeutet, die sie bravourös gemeistert haben.

Gedreht wurde übrigens reichlich in Leipzig, u.a. im Zoo und auf dem guten, alten Hauptbahnhof.

Leipziger Kino-Premiere in der naTo.

Lief zuletzt im April 2010