Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Metropolis (DE 1927/2010) Metropolis (DE 1927/2010)
  • Mi 21.04. 20:00
    die naTo

Metropolis (DE 1927/2010)

Solo für Licht 2010 – Augenklaviatur

Deutschland 1927/2010, stumm, 146 min, Regie: Fritz Lang
mit Alfred Abel, Brigitte Helm, Gustav Fröhlich, Rudolf Klein-Rogge

Metropolis – die in einer unbestimmten Zukunft angesiedelte Utopie einer Großstadt: In der streng getrennten Klassengesellschaft leben die Arbeiter versklavt in unterirdischen Fabriken, die Reichen genießen ein luxuriöses Dasein in der Oberstadt. So auch Freder, der Sohn von Joh Fredersen, dem mächtigsten Mann von Metropolis. Eines Tages begegnet er Maria, die den Arbeitern mit ihren Predigten von Liebe und Klassenlosigkeit Hoffnung schenkt, und folgt ihr in die Unterwelt. Als er die Lebensverhältnisse der Arbeiter sieht, ist er erschüttert und will einer von ihnen werden.
Sein Vater, um dies zu verhindern, beauftragt den Erfinder Rotwang, eine Doppelgängerin von Maria zu erschaffen, die zu Kampf und Zerstörung aufruft. Rotwang erfüllt diesen Wunsch, verfolgt dabei aber ganz eigene Interessen. Er hasst Fredersen, an den er die Geliebte Hel verloren hat. Nun soll Hel als Menschenmaschine wiederauferstehen …
Nach der Welturaufführung der restaurierten Fassung von METROPOLIS (DE 1927/2010) in Frankfurt und Berlin am 12.Februar dieses Jahres kommt Fritz Langs Uraufführungsfassung nun auch nach Leipzig! Über Jahrzehnte hinweg galt etwa eine Viertel des Films als verloren, für die nun nahezu vollständige Fassung konnten Szenen von knapp 25 Minuten Länge wieder eingefügt werden.

Restaurierung: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden / gemeinsam mit: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin, in Zusammenarbeit mit: Museo del Cine Pablo C. Ducros Hicken, Buenos Aires


Live-Begleitung: Franz Danksagmüller (Lübeck)

Analog zu den verschiedenen Maschinen und zur Mensch-Maschine im Film verwendet Franz Danksagmüller für die Metropolis-Begleitung eine "Klangmaschine", mit der er Klänge erzeugen, modulieren und mischen kann – eine "Sampling-Groovebox". Die Klänge entstehen aus dem Film heraus –  der Soundtrack ist eine Kombination aus Sound Design und Musik.

Weitere Informationen zu Metropolis (DE 1927/2010)

Lief zuletzt im April 2010