Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Tapas Tapas
  • 6.03.2008
    die naTo
  • 7.03.2008
    die naTo
  • 8.03.2008
    die naTo
  • 9.03.2008
    die naTo
  • 9.03.2008
    die naTo

Tapas

Leipzig-Premiere

Spanien 2006, OmU, 93 min, Regie: José Corbacho und Juan Cruz
mit Darío Paso, Elvira Minguez, María Galiana, Rubén Ochandiano, Ángel de Andrés

Eine Sommerkomödie aus Spanien, so bunt wie ein Teller Tapas: Der brummige Wirt Lolo merkt erst, was er an seiner Frau Rosalía hatte, als sie ihn eines Tages einfach sitzen lässt. Wer wird nun in seiner Bar kochen und sich herumkommandieren lassen? Kurz entschlossen stellt Lolo einen chinesischen Koch ein. Der nennt sich Mao und kann nicht nur phantastische Gerichte zaubern, sondern zeigt in seiner kleinen Küche auch, dass er ein begeisterter Fan von Bruce Lee ist.
Raquel ist Anfang 40 und hat seit einem Jahr eine "stabile Internet-Beziehung", als ihr Leben noch einmal eine neue Wendung nimmt und sie dem jungen César über den Weg läuft. César füllt mit seinem Kumpel Opo die Regale im Supermarkt auf, und beide sind in Gedanken eigentlich bereits im Urlaub, den sie am Strand mit hübschen Ausländerinnen verbringen wollen. Jetzt gerät César über die Nächte mit Raquel völlig aus dem Häuschen. Und dann ist da noch die Rentnerin Conchi, die an Jugendliche Drogen für das kurze Glück dealt, aber eigentlich nur ihrem kranken Mann helfen will ...
Schauplatz von TAPAS ist ein kleiner Vorort von Barcelona, ein Arbeiterviertel, in dem auch viele Immigranten leben. Hier sind die beiden Regisseure aufgewachsen, hier sammelten sie die witzigen und dramatischen Alltagsgeschichten. Quer durch die Generationen erzählen sie von Träumen und Hoffnungen, Glück und Trauer, auch von der sozialen Realität im sich rasant wandelnden Spanien von heute. Ein Film als Liebeserklärung an einen lebenslustigen Stadteil.
In Spanien war TAPAS ein großer Erfolg bei Kritik wie Publikum und wurde mit zwei der begehrten "Goya"-Filmpreise für die beste Regie in einem Debütfilm und für die beste Nebendarstellerin (Elvira Mínguez als Raquel) ausgezeichnet. Beim Festival von Malaga erhielt TAPAS den Preis als bester Film und den Publikumspreis, beim Internationalen Filmfestival Montreal den Preis für das beste Drehbuch.

Lief zuletzt im Mrz 2008