Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

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Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Irak: Nach dem Krieg / Kein Frieden ohne Gerechtigkeit Irak: Nach dem Krieg / Kein Frieden ohne Gerechtigkeit
  • Di 26.02. 19:45
    die naTo

Irak: Nach dem Krieg / Kein Frieden ohne GerechtigkeitAufführung in Kooperation mit eurient e.V.

BRD 2004, dtF, 80 min, Regie: Doppelprogramm, J. Gulde, S. Landgraf

Nach dem Krieg
D 2004, 30min, dtF
Jugendliche aus Bagdad zeigen ihre ganz persönliche Sicht auf das Leben im Irak nach dem Einmarsch der Amerikaner. Einige verbringen viel Zeit in der Jugendgruppe einer Mosche, nehmen am Koran-Unterricht teil und nutzen die Freizeitangebote.
Die 18-jährigen Wurud (18) und ihre beiden jüngeren Brüdern dagegen sitzen in den Sommerferien die meiste Zeit im Haus - draußen ist es wegen der Anschläge und Entführungen zu gefährlich. Im Satellitenfernsehen, das unter Saddam Hussein verboten war, sehen sie arabische und amerikanische Videoclips. Sie reden über das Verhältnis zwischen Jungs und Mädchen, über das Ende der Diktatur und die US-Besatzung.

Kein Frieden ohne Gerechtigkeit
D 2004, 50 min, deutsches Overvoice
Irakische Opferorganisationen mahnen: Die täglichen Schlagzeilen über Kämpfe, Geiselnahmen und Folterskandale verdrängen noch immer die Gräueltaten des Regimes, das etwa zwei Millionen Opfer gefordert hat. Unter ihm litten etwa zehn Millionen Menschen - kaum eine Familie, die davon nicht betroffen war. Ibrahim Al-Basri studierte in den 60er Jahren in Leipzig Sportmedizin, wurde im Irak erst ein Leibarzt Saddam Husseins, wandelte sich dann zum Regimegegner, und wurde schließlich inhaftiert und gefoltert. Im Sommer 2003, wenige Wochen nach dem Krieg, gründete er die Opferorganisationen „Iraqi Humanity Association for Victims of Saddam's Regime“, die medizinische Hilfe für Folteropfer fordert. Eine andere Opferorganisation, die „Free Prisoners Association“ archiviert die Akten, in denen der Geheimdienst Verhaftungen und Folterungen festhielt.
Gespräch mit den Regisseuren im Anschluss an die Vorführung beider Filme

Lief zuletzt im Februar 2008