Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Kurz und Gut – Preisgekrönte europäische Kurzfilme Kurz und Gut – Preisgekrönte europäische Kurzfilme
  • Di 22.01. 20:00
    die naTo
  • Mi 23.01. 22:15
    die naTo

Kurz und Gut – Preisgekrönte europäische KurzfilmeTourprogramm 2007

International 2007, OmU, 97 min, Regie: diverse

Das Preisträgerprogramm "Kurz und Gut" zeigt Filme aus sechs verschiedenen Ländern, sie laden zu einer Reise durch das heutige Europa ein. Ausgewählt wurden die Filme auf der Europäischen Kurzfilmbiennale in Ludwigsburg (Juli 2007). Darin:

Zum Mond
OT: Herfra Til Manen
Katja Eyde Jacobsen, Norwegen 2006, 25 min, Farbe, OmU
1. Europäischer Kurzfilmpreis
Elvis und sein kleiner Bruder leben in einem Caravan auf dem Campingplatz. Hinter einem Vorhang schläft der gewalttätige Vater seinen Rausch aus. Die Jungen stehlen sich leise davon und streunen herum; sie gegen den Rest der Welt. Eine fatale Wendung erfährt der Tag als ein hübsches Mädchen auftaucht und für Aufregung sorgt. Ohne offen Gewaltszenen zu zeigen, erzählt der Film einfühlsam und sogar mit Humor vom bitteren Leben am Rande der Gesellschaft. Für die Träume der Kinder findet er poetische Bilder.

Die gute Lage
Nancy Brandt, BRD 2006 (HFF München), 14 min, s/w
2. Deutscher Kurzfilmpreis
Mit Impressionen aus einer Münchner Trabantensiedlung wirft dieser Film ein überraschendes Licht auf den Alltag multikulturellen Zusammenlebens. Erstaunlich, wie unterschiedlich die im Grundriss immergleichen Wohnungen aussehen können - so unterschiedlich wie ihre Bewohner und deren Vorstellungen von einem Zuhause. Der Film setzt eine schlichte filmerische Idee mit großer Subtilität und Witz um.

Soft
Simon Ellis, GB 2006, 14 min, OmU
Förderpreis für das beste Drehbuch an Simon Ellis
Ein Teenager lebt in der scheinbar heilen Welt einer englischen Vorstadt. Eines Tages verprügelt ihn aus dem Nichts heraus eine Jugendgang, die sich mit Happy Slapping die Zeit vertreibt. Auch der Vater wird an diesem Nachmittag beim Einkauf von ihnen gemobbt. Die Situation eskaliert, als die Gang beginnt, das Haus zu belagern. Fassungslos stellt der Sohn fest, dass sein Vater dem nicht gewachsen ist. Ein dichter Film über Jugendgewalt und über ein Vater-Sohn-Drama. Mit großer Konsequenz führt uns der Film in eine ausweglose Situation, in der wir zwischen den unterschiedlichen Reaktionen der Protagonisten hin und her gerissen sind. Er packt uns schon mit dem ersten Bild und lässt uns bis zum Schluss nicht mehr los.

Bruce Lee kommt um sechs
OT: Lampa cu caciula
Radu Jude, Rumänien 2006, 23 min, OmU
2. Europäischer Kurzfilmpreis
Am frühen Morgen eines regnerischen Tages brechen der siebenjährige Marian und sein Vater aus ihrem kleinen rumänischen Dorf auf. Sie schleppen ein unförmiges, in Decken verpacktes Ding über schlammige Wiesen, Wassergräben und einsame Straßen. Doch Marians Sorge gilt vor allem der Frage, ob sie zu einer bestimmten Zeit zurück sein werden. Der Film ist eine besondere Art von Road-Movie, in dem ein Kinderwunsch in Erfüllung geht. Er spiegelt die Liebe und Zuneigung zwischen einem Vater und seinem Sohn und wirft dabei einen zärtlichen Blick auf die einfachen Wahrheiten des Lebens, die sich auch im Internetzeitalter nicht geändert haben.

Die Gitarrenstunde
OT: La leçon de guitare
Martin Rit, Frankreich 2006, 17 min, OmU
Förderpreis für den besten Einsatz von Musik an David Rit
Beim Vormittagsbier in seiner Stammkneipe findet der arbeitslose Michel eine Zeitungsanzeige: "Gitarrenunterricht für Anfänger". Er kauft sich eine gebrauchte Gitarre und bringt eine bislang unbekannte Saite in seinem Leben zum Schwingen. Plötzlich verliert die in der Arbeitslosigkeit im Überfluss vorhandene Zeit ihre bleierne Schwere; sinnvolle Beschäftigung muss nicht gleichbedeutend mit einem Job sein. Die Jury zeichnete den Film für seine atmosphärische Schönheit und die geschickte Kombination von Livemusik und Playback aus. Die Entwicklung der Handlung und der Lernprozess des Helden als Gitarrenspieler laufen im Film parallel, so dass man die Geschichte gleichzeitig hören und sehen kann.

Kinokurs für meine Mutter
Annem Sinema Ögreniyor
Nesimi Yetik, Türkei 2006, 3 min, OmU
Lobende Erwähnung
Ein junger türkischer Regisseur versucht seiner traditionsbewussten Mutter die Großen der Filmgeschichte nahe zu bringen. Ein Sprachkurs der besonderen Art.

Lief zuletzt im Januar 2008