Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Auf Anfang (:reprise) Auf Anfang (:reprise)
  • 14.09.2007
    die naTo
  • 15.09.2007
    die naTo
  • 16.09.2007
    die naTo
  • 17.09.2007
    die naTo
  • Di 18.09. 20:00
    die naTo
  • Mi 19.09. 20:00
    die naTo

Auf Anfang (:reprise)

Leipzig-Premiere

Norwegen/Schweden 2006, OmU, 105 min, Regie: Joachim Trier
mit Espen Klouman, Hoiner Anders Danielsen, Lie Viktoria Winge

Dieser Film lebt eher von Augenblicken und Begegnungen als von einer stringent erzählten Geschichte, die aber ließe sich so skizzieren: Erik und Phillip schauen voller Zuversicht in die Zukunft, haben sie doch beide ihren ersten Roman fertig gestellt und an einen Verlag geschickt. Phillips Werk wird sofort zum Bestseller, er selbst wird durch die Medien gereicht - und verliebt sich dazu noch in Kari. Das alles ist zuviel für den dünnhäutigen 20jährigen, er bricht zusammen und muß für eine Weile ins Sanatorium. Erik und Kari versuchen, dem Freund zu helfen, drängen ihn, wieder zu schreiben. Gleichzeitig schafft es Erik, seine eigene Karriere anzukurbeln.
Joachim Trier, der (entsprechend seiner Filmfigur Phillip) als Regie-Shooting-Star gilt, hat ein Was-wäre-geschehen-wenn-Labyrinth geschaffen, ein Spiel mit den Möglichkeiten der Kunst, mit Fiktionen, Realität und Vorstellungkraft. Vor allem aber einen Film über Freundschaft und Nähe (auch über das Recht der Jugend auf Irrtümer und Verfehlungen), der seine Protagonisten ernst nimmt.
Der Regisseur im Interview: "Es ist ein persönlicher Film, aber kein privater... Wichtig war uns ein spiegelgenaues Abbild unserer Generation, die Art zu reden z.B., und Beziehungen, und bestimmte Haltungen... Wir wollten ein Temperament über die Form des Film ausdrücken; jemand nannte dies dirty formalism - was ich mochte. Jemand anderes nannte es Antonioni on amphetamines - welch ein Kompliment! Ich glaube, es ist die Kombination von Musik, den Charakteren, die wir gut kennen, und den Dingen, die uns wichtig sind: Freundschaft, Träume, Ambitionen, Erinnerung und Identität."

Lief zuletzt im September 2007