Cinémathèque Leipzig - Archiv

<< Dezember 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 heute morgen 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 >>
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Deutscher Kurzfilmpreis 2007 (I) Deutscher Kurzfilmpreis 2007 (I)
  • 14.06.2007
    die naTo
  • Fr 15.06. 20:00
    die naTo

Deutscher Kurzfilmpreis 2007 (I)Grenzen

D 2006, 75 min

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Naumann, hat im November 2006 diesen nationalen Spitzenpreis verliehen. Ausgezeichnet werden herausragende künstlerische und innovative Kurzfilme in den Kategorien Spielfilm, Dok, Animation. Im Programm I ("Grenzen") laufen in der naTo:

The ballad battle
Dirk Hendler, HFF "Konrad Wolf", Potsdam, 5min, Spielfilm
Im Rhythmus von Hip Hop und Rap werden Zitate aus Goethes und Schillers Gedichten rezitiert. In dem Musikvideo bilden die Texte der Klassiker mit den Bewegungen der Tanzenden in der Atmosphäre der Discothek eine gelungene Einheit. Im Gegenüber der Reime von Goethe und Schiller wird eine emotionale Stimmung erzeugt, die den Energien der Gegenwartsmusik entspricht und so eine ungewöhnliche Wahrnehmung klassischer Gedichte ermöglicht.
Motodrom
Jörg Wagner, 9 min, Dok
Auf einem Festplatz baut sich ein Zelt auf, Bretter werden zu einer Steilwandbahn zusammengesetzt, Schausteller drehen auf Motorrädern ihre Runden. Artistik, Gefahr, Schaulust: Jahrmarkt. Huldigung eines aussterbenden Gewerbe, die Steilwandarena als mythischer Ort...
Eine einfache Liebe
Maike Mia Höhne, 20min, Spielfilm
Der Film zeigt ein Paar im Zustand der Blockade: sie will mit ihm schlafen, er will/kann nicht. Der Regisseurin gelingt es, durch eine geschickte Positionierung der Figuren im Raum, diese Entfremdung visuell deutlich zu machen und dem Stillstand in der Beziehung die filmisch adäquate Form zu geben. Das reduzierte, auf kleine Gesten und knappe Bewegungen konzentrierte Spiel der beiden Schauspieler hält für den Zuschauer die Spannung.
Kein Platz für Gerold
Daniel Nocke, 5min, Animation
Von den Tücken einer WG: Dass die Ära einer Wohngemeinschaft auf einmal ziemlich schnell zu Ende gehen kann, das erfahren in "Kein Platz für Gerold" vier WG-Urgesteine, die vom Regisseur mit einer zugleich entwaffnend wahren wie komischen Körpersprache und Mimik ausgestattet wurden.
Hattenhorst
Ove Sander, Kunsthochschule für Medien, Köln, 5 min, Dok
Von der Leidenschaft fürs Kino: Der Schwarz-Weiss-Film "Hattenhorst" ist eine wunderbar spröde Hommage an die goldene Ära eines Kinos. Der Film ist mit einer Konsequenz erzählt, die ihresgleichen sucht.
Dog
Daniel Lang, HFF "Konrad Wolf", Potsdam, 9 min, Spielfilm
Der als Straßenhund wiedergeborene Filmemacher Daniel trottet durch die Stadtviertel von Kalkutta. Die filmische Wahrnehmung der Metropole, unvergleichliche kulturelle Vielfalt, unentrinnbare Armut gekennzeichnet ist. Spannend, witzig, schockierend.
Fair Trade
Michael Dreher, HFF München, 15min, Spielfilm
Der Film setzt sich mit dem florierenden Babyhandel zwischen Nordafrika und Europa auseinander. Die Straße von Gibraltar wird zum Ort einer Tragödie und eines Skandals. Scharfsinnig und vielschichtig wird ein Beziehungsgeflecht erkennbar, das mit diesem lukrativen Handel verbunden ist. Die Naivität der Käuferin ist ebenso Thema wie das zynische Kalkül skrupelloser Menschenhändler.

Lief zuletzt im Juni 2007