Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

  • So 25.02. 22:00
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  • Mo 26.02. 22:00
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  • Di 27.02. 22:00
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  • Mi 28.02. 22:00
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A Sudden Loss of Gravity

Leipzig-Premiere

USA 2000, OmU, 84 min, Regie: Todd Verow
mit Aaron Falls, Brenda Velez, Devery Doleman, Jim Dwyer

Basierend auf wahren Begebenheiten, die sich in Bangor, Maine, ereignet haben, verfolgt Todd Verow in seinem Film A SUDDEN LOSS OF GRAVITY drei Generationen kleinstädtischer Rebellen, die aufeinanderprallen und untergehen. Der
Film spielt Mitte der achtziger Jahre und beschreibt die lang erwartete Rückkehr des Schmalspur-New-Wave-Punk-Rock-Stars Margo-Go-Go in seine Heimatstadt Bangor, Maine. Margo hatte sich vor Jahren aus dem Staub gemacht und ihren jüngsten Sohn, Scott, bei seiner Großmutter zurückgelassen. Nun kehrt sie zurück, "zu ihrer ersten und letzten Station", wie sie sagt. Ihre Ankunft stellt Scotts Leben völlig auf den Kopf. Er versucht sowohl seine Mutter zu verstehen als auch die fragile
Welt des Nervenkitzels aufrechtzuerhalten, die er sich mit seinen Außenseiter-Freunden und mit Rhonda, der treibenden Kraft hinter alkoholseligen Parties, eingerichtet hat. Was Scott nicht weiß, ist, daß diese leichtsinnige junge Frau die
Schuld am Tod seines Bruders trägt, der bei einem Autounfall, bei dem Alkohol im Spiel war, ums Leben gekommen ist.

Produktionsmitteilung
Die Geschichten im Film haben sich alle so oder so ähnlich abgespielt. Man hatte wirklich das Gefühl, vom Rest der Welt abgeschnitten zu sein, so als würde man in einer anderen Zeit auf einem anderen Planeten leben. Es war in gewisser Weise
tröstlich zu wissen, daß die Welt zwar existiert, man selbst jedoch kein Teil von ihr ist. Bangor war die Art Kleinstadt, wo man entweder geboren wird oder sein Lebensende verbringt. Man konnte die Stadt verlassen, aber die Stadt verließ einen nie; und wenn sich am Ende der Welt verstecken mußte, konnte man immer noch
dort hingehen. 1984 ereigneten sich Dinge, die ein Schlaglicht auf Bangor warfen, und es war vorbei mit der Abgeschiedenheit. In diesem Jahr wurde ein junger schwuler Mann brutal zusammengeschlagen und von einer Brücke in den Tod geworfen. Die Highschool-Jungs, die diesen Mord begangen hatten, waren genauso alt wie ich, und diese brutale Tat zwang die Stadt, sich mit ihren lange unterdrückten Gefühlen auseinanderzusetzen. Im gleichen Jahr kam es zu einer Reihe von Unfällen, bei denen Alkohol am Steuer im Spiel war. Meine Schwester war in einen dieser Unfälle verwickelt, was ihr ganzes Leben veränderte. Der Versuch der Eltern, gegen den Alkoholkonsum der eigenen Kinder vorzugehen, führte dazu, daß die Rebellion und die Selbstzerstörung der Jugendlichen eskalierte. Wie war es, in dieser Zeit aufzuwachsen und zu sehen, wie diese kontrollierte, ruhige Welt um einen herum aufbrach?
Todd Verow

Lief zuletzt im Februar 2001