Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

FAKE! 4 FAKE! 4
  • 3.11.2006
    die naTo

FAKE! 4

49. Internationales Leipziger Festival für Dok- und Animationsfilm

BRD bzw. Russische Förderation 2005, 80 min, Regie: Doppelprogramm

[desi're:] - The Goldstein Reels
R: Romeo Grünfelder, BRD 2005, 4 min
Ein rätselhafter Fund auf Super-8-Material: Stammt der Film tatsächlich aus dem Nachlass des amerikanischen Filmkünstlers Jack Goldstein? Und was ist tatsächlich darauf zu sehen? Romeo Grünfelder setzt in seinem extrakurzen Fake pointierte Seitenhiebe auf bestimmte Kunstdiskurse, verwirrt bewusst das Publikum mittels der Diskrepanz zwischen den gezeigten Filmaufnahmen und dem behaupteten Kontext und beweist damit eine gehörige Portion Humor.
Anschl.:
The First on the Moon (Pervye na lune)
R: Aleksej Fedorchenko, Russische Föderation 2005, 75 min
Ein Dokumentarfilmer stößt bei Recherchen in den Archiven des russischen Staatssicherheitsdienstes auf spektakuläres Material, das beweist, dass die Russen schon lange vor den Amerikanern eine Mondlandemission planten. Schon 1937 startete die erste bemannte Weltraumrakete Richtung Mond, sie verschwand jedoch schon nach kurzer Zeit von den Radarschirmen und verlor sich in den Weiten des Weltalls. Um der internationalen Blamage zu entgehen, wurden alle Spuren des Projekts, das mit großer Euphorie gestartet worden war, nun in Windeseile getilgt. Fast alle Beteiligten verschwanden kurze Zeit später auf mysteriöse Weise. Erst 70 Jahre später macht sich das Filmteam auf die Suche nach Spuren des gewagten Unternehmens und stößt nach und nach auf immer mehr Ungereimtheiten ...
Die originelle Doku-Fiction bearbeitet ein Thema, das schon viele Filmemacher zu Spekulationen herausgefordert hat und Stoff für immer neue Verschwörungstheorien bietet. Durch den sparsamen Einsatz von authentischem Wochenschaumaterial und filigran nachgestellten Szenen hält Fedorchenkos Film immer die Balance auf dem schmalen Grat zwischen Pathos und Parodie.

Lief zuletzt im November 2006