Cinémathèque Leipzig - Archiv

<< Dezember 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 heute morgen 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 >>
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Lenz Lenz
  • 1.02.2007
    die naTo
  • 2.02.2007
    die naTo
  • 3.02.2007
    die naTo
  • 4.02.2007
    die naTo
  • 5.02.2007
    die naTo

Lenz

Leipzig-Premiere

Schweiz/D 2006, 100 min, Regie: Thomas Imbach
mit Milan Peschel, Barbara Maurer, Noah Gsell

Der Filmemacher Lenz verlässt seine Heimatstadt Berlin, um in den Vogesen die Hintergründe von Georg Büchners Novelle Lenz zu erfor­schen. Vom Wunsch getrieben, seinen neunjährigen Sohn Noah zu sehen, entschließt er sich dann jedoch, in die Schweizer Alpen zu rei­sen, in den Wintersportort Zermatt. Dort arrangiert er mit Noahs Hilfe ein Treffen mit seiner Ex-Frau Natalie, die er immer noch liebt. Eine kleine Idylle erblüht in der wiedergefundenen Nähe zu seinem Sohn und der neu entfachten Liebe zu Natalie. Doch die Illusion eines glück­lichen Familienlebens ist nur von kurzer Dauer. Allzu schnell wird sie überschattet von Lenz' Verhalten, der immer stärker in abseitige Gefilde driftet. Noah und Natalie kehren nach Zürich zurück. Lenz bleibt im Gebirge, allein. Wie sein literarisches Alter Ego ist auch der moderne Lenz ein gequäl­ter Visionär, ein Gefangener seiner euphorischen und verzweifelten Anfälle. Imbachs Film fängt diese heftig umschlagenden Gefühle mit vielgestaltigen visuellen und akustischen Mitteln ein. Lenz' unstetes Innenleben findet ein äußeres Pendant in der elementaren Schönheit der Berglandschaft, in der die Geschichte spielt. Film und Video, Inszenierung und Improvisation, Schauspieler und Laiendarsteller, zärtliche Lovestory und Slapstick: Imbach formt scheinbare Gegensätze zu einem organischen Ganzen, das von einer aus Folksongs, Popmusik und bearbeiteten Naturgeräuschen kombi­nierten Filmmusik getragen wird.
Thomas Imbach, geb. 1962 in Luzern. Filme u.a. "Well Done" (1994), "Ghetto" (1997), "Nano-Babies" (1998), "Happiness is a Warm Gun" (2001).

Lief zuletzt im Februar 2007